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| ABEG auf dem Weg, Forschung und Industrie näher zu bringen | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Die ABEG Holding hat ihr innovatives Konzept inklusive zahlreicher Anwendungen im Bereich der Schmierungs- und Dichtungstechnik auf der Bergbaukonferenz in Schlesien/Polen vorgestellt... | |||||||||||||||||
Die Resonanz war sehr gut, was die vielen individuellen Gespräche auf dem ABEG-Infostand bezeugen. Dabei wurde die Softwarefamilie Quickfinder von den Herren Klaus Findling und Dr. Krystian Ternka vorgestellt, ABEG-Tests und konkrete Berechnungsbeispiele wurden durchgeführt. Zweck dieser Veranstaltung vom 27. bis zum 28. Februar war es, Forschung und Industrie auf dem Gebiet der Schmiertechnik näher zu bringen. Zielgruppe war die Bergbauindustrie, vor allem Kohle, Braunkohle, aber auch Kupfer und Stein. Neben den Bergwerken zählten auch Maschinenhersteller sowie Vertreter neuer innovativen Technologien zu den Teilnehmern. Den Konferenz- und Ausstellungstagen folgten 3 Meetings mit Studenten und Professoren der technischen Universitäten in Opole, Gliwice und Wroclaw, letztere eine der größten in Polen, mit 4.000 Studenten an der Maschinenbaufakultät. Thema der Diskussionen war der ABEG®-Quickfinder professional als Hilfsmittel bei der Ausbildung von Maschinenbauingenieuren. Die bereits gestartete positive Zusammenarbeit mit diesen Universitäten wird fortgesetzt und vertieft mittels Seminare, Konferenzen, Diplomarbeiten zum Thema ABEG-Quickfinder sowie technischer und wirtschaftlicher Beratung. |
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| Dichtungstechnik für Wälzlager: Mehr Funktionalität und Effizienz | schließen [X] | ||||||||||||||||
Dichtungen verhindern weitestgehend das Durchwirken von gasförmigen, flüssigen und festen Stoffen durch die Fugen miteinander verbundener Bauteile im ruhenden und/oder im bewegten Zustand. Die Findling Wälzlager GmbH, Karlsruhe, bietet vielfältigste Dichtungstechnik in Kombination mit den vier ABEG-Leistungsklassen für unterschiedlichste Anforderungen im Standard wie für Individuallösungen. Ob bei extremen Temperaturen, im Umfeld aggressiver Stoffe oder bei ‚normalen’ Einsatzbedingungen – die Anforderungen an Dichtungsmaterialien und -formen nehmen ständig zu. Anwender erwarten Wartungsfreiheit bei immer längeren Standzeiten. So kommt die Bedeutung von Dichtungen oft erst dann zum Tragen, wenn eben nicht alles dicht und die Funktionalität einer Maschine gefährdet ist. Ausfallzeiten und erhebliche Kosten können die Folge sein; damit geht auch die Wirtschaftlichkeitsrechnung im Hinblick auf niedrige Prozesskosten nicht mehr auf, die beim Einkauf gemacht wurde. Für eine einwandfreie, effiziente und verschleißarme Funktion empfiehlt es sich daher, sowohl für Anschlusskonstruktionen als auch innerhalb von Komponenten die verschiedenen Produkte mit den jeweiligen Einbaumaßen und Rahmenbedingungen frühzeitig in der Konzeptions- und Konstruktionsphase zu berücksichtigen. Dazu gehört bei den Wälzlagern auch die Dichtungstechnik. Guter Rat bzw. das richtige Produkt muss dabei nicht teuer sein, denn Anwender können mit der ABEG-Methode von Findling Wälzlager die nach technischen und wirtschaftlichen Kriterien optimale Komponente aus einem breiten Spektrum gedichteter Lagertechnik ermitteln. Während ein Herstellerwerk nur eine geringe Anzahl an Dichtungsformen wirtschaftlich fertigen kann, ermöglicht die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von spezialisierten ABEG-Technologielieferanten eine größtmögliche Variantenvielfalt – und dies in allen vier ABEG-Leistungsstufen. Die hierzu notwendige kompetente persönliche Beratung zu Vor- und Nachteilen von unterschiedlichen Dichtungstechniken und Schmierstoffen vor dem Hintergrund der jeweiligen Applikation ist für den Wälzlager-Spezialisten Normalität. Die Abdichtung einer Lagerstelle soll dabei nicht nur Verunreinigungen von außen verhindern, sondern auch den Schmierstoff im Lager halten. Es gilt zudem, die Reibung für eine effiziente Energienutzung zu minimieren. Bislang werden nichtberührende Labyrinthdichtungen dann eingesetzt, wenn gute Dichteigenschaften bei hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten gefragt sind und ZZ-Abdeckungen (nicht schleifende Spaltdichtungen, gedeckelt) nicht ausreichend sind. Diese bewirken eine geringe Verlustleistung und sind damit besonders Energie sparend. Nachteilig sind die im Vergleich zu schleifenden Standard-Dichtungen deutlich höheren Produktionskosten. Um diese Dichtungstechnik ‚massentauglich’ zu machen, bedarf es einer technischen wie wirtschaftlichen Optimierung des Gesamtsystems. Das ABEG-Produktsortiment ermöglicht zum Beispiel die Kombination der drei Leistungsstufen Premium (für anspruchsvollste Hightech-Einsätze), Supra (leistungsbewusst für fast universelle Anwendungsmöglichkeiten) und Eco (kostenbewusst, solide Basistechnologie) mit den Dichtungsvarianten
Gegenüber einer Premium-Lösung mit schleifender Dichtung (Massenprodukt) ermöglicht eine Supra-Lösung mit nichtschleifenden Dichtungen nicht nur einen energieeffizienteren und verschleißärmeren Betrieb des Systems, sondern ist auch eine kostengünstigere Lösung. Zusätzlich zu diesen Dichtungsvarianten kann noch eine Vielzahl an Individuallösungen wie dreilippige Dichtungen oder Dichtungen mit Vorsatzscheibe angeboten werden. Neben dem Standard-Dichtungsmaterial NBR sind auch Lösungen aus Teflon oder Viton verfügbar. |
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| Nadellager: Höchste Leistung auf minimalem Einbauraum | schließen [X] | ||||||||||||||||
Nadellager zeichnen sich durch ihre langen, zylindrischen Rollen mit geringer Querschnittshöhe aus. Sie finden dort Verwendung, wo sehr hohe, auch stoßartige Belastungen auftreten. Die Karlsruher Findling Wälzlager GmbH bietet ein umfangreiches Portfolio an Wälzlagertechnik. Die Produktgruppe Nadellager umfasst neben Ausführungen verschiedenster Hersteller und Bauarten auch Nadelkränze, -hülsen und -büchsen sowie passendes Zubehör. Nadellager sind in drei der vier ABEG-Leistungsklassen und damit für jeden Anwendungsfall verfügbar. Das geringe Gewicht prädestiniert die Nadellagertechnik für den Leichtbau und Applikationen mit begrenztem Einbauraum. Leider sind diese Produkte deutlich teurer (3- bis 5-facher Preis) als kugelgelagerte Erzeugnisse und scheiden daher bei vielen Anwendungen als wirtschaftlich darstellbare Lösung aus. Anders stellt sich dies nach einer ABEG-Optimierung dar. Im Vergleich von Premium-Kugellagern mit Premium-Nadellagern bleibt der Preisunterschied zwar erhalten, aber durch den Einsatz von Eco-Nadellagern können die Kosten sogar leicht reduziert und die Lebensdauer der Anwendung verdoppelt werden. Was ohne den Einsatz von ABEG aus wirtschaftlichen Gründen ausschied, ermöglicht dem Konstrukteur heute in Leistungsdimensionen vorzudringen, die auch wirtschaftlich vorteilhaft sind. Dem Konstrukteur steht im Rahmen des Produktsortiments eine Vielzahl von Standardkomponenten in den drei ABEG-Leistungsklassen Premium, Supra und Eco zur Verfügung:
Auch einbaufertige Systeme wie Kurven- und Stützrollen sind in unterschiedlichen Werkstoffen lieferbar, darunter auch Ausführungen in Edelstahl für Reinraum- und Lebensmittelmaschinen. Nadelhülsen (HK-, BK-) bestehen aus spanlos gefertigten Außenringen mit einem Nadelsatz ohne Innring. Der Einsatz ohne Innenring (erkennbar an vorangestelltem „R“ in der Typenbezeichnung, z.B. RNA, RNAO oder ohne den Zusatz „I“, z.B. NK) ist immer dann möglich, wenn der Wellenbereich, der als Lagerlaufbahn dient, eine entsprechende Härte und Oberflächengüte aufweist. Für Anwendungen, in denen axiale und radiale Kräfte aufgenommen werden müssen, bietet Findling Wälzlager Nadellager mit Borde (NA-48, NA-49, NA-69, NKI) oder mit Axial-Rillenkugellagern kombinierte Nadellager (NKXR, NKX, NX, NKIA, NKIB) an. Alle Produkte entsprechen den DIN-/ISO-Normen. Nadellager der Premium-Klasse Zur kontinuierlichen Ergänzung und Optimierung des Angebots gehört der Ausbau von Kooperationen mit strategischen Partnern. So arbeitet die Findling Wälzlager zum Beispiel mit den führenden japanischen, koreanischen, chinesischen und europäischen Herstellern zusammen, um ihr Sortiment ständig zu erweitern und einen optimalen Servicegrad zu erzielen. Hohe Qualitätsmaßstäbe wie Produktqualität, den ABEG-Leistungsklassen entsprechend gestaffelte Produktpreise, kurze Liefertermine und Zufriedenheit der Anwender gehören zu den wichtigsten Kennzahlen des Bewertungssystems. Ob Nadellager, Kurvenrollen, Stützrollen oder Nadelkränze - bis hin zu Innenringen oder Zubehör - in Bezug auf die Qualität aller Produkte der ABEG-Leistungsklasse Premium werden keine Kompromisse gemacht. Besondere Premium-Merkmale sind erstklassige Rohmaterialien (inkl. Edelstahlausführungen), höchste Präzision (bis hin zu Hochpräzisionsnadellagern in P5- und P4-Toleranzen) sowie hohe technische Leistungsfähigkeit. |
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| Gehäuselager der neuesten Generation - Keramik für Trockenlauf und Hochtemperatur | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Gehäuselager bestehen aus einem Lagereinsatz und einem Gehäuse, die fast beliebig untereinander kombiniert werden können. | |||||||||||||||||
Aufgrund dieser Flexibilität und ihrer Montagefreundlichkeit – es sind keine Passungen herzustellen, sondern nur Montagebohrungen für Verschraubungen – werden sie bevorzugt in Anlagenbau und Fördertechnik eingesetzt. Findling Wälzlager bietet Gehäuselager in den vier ABEG-Leistungsklassen Premium, Supra, Eco und EasyRoll für alle Anwendungsfälle an. Neu im Produktportfolio sind die Keramik-Gehäuselager des japanischen Spezialisten FYH und Marktführers für Gehäuselager. Die FYH-Produkte werden höchsten Leistungsansprüchen gerecht und gehören daher zur ABEG-Leistungsklasse Premium. Als Werksvertretung für Deutschland führt Findling Wälzlager alle Produkte der europäischen Produktpalette in großen Stückzahlen ab Lager. Sichere Funktionalität bei rauen Umgebungsbedingungen Mit der Baureihe Y1 sind die Hybridlager bezeichnet, d. h. Stahllagerringe kombiniert mit Keramikwälzkörpern, die bei Anwendungen mit hohen Wellengeschwindigkeiten von bis zu 150.000 Dn (Durchmesser * Umdrehungen) zum Einsatz kommen. Die Reihen Y2 und Y3 sind die Standardtypen der Keramikserie und bieten die passende Lösung für Applikationen mit Temperaturen von bis zu 500 °C, hohen Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit oder Einsatz im Vakuum. Darüber hinaus empfehlen sie sich für Anwendungen in Beschichtungs- und Isolierungsanlagen an, da eine Schmierung nicht erforderlich ist. Die offene Ausführung der Y7-Reihe aus rostfreien Stahlringen mit Keramik-Wälzkörpern eignet sich ebenfalls in hochkorrosiven Umgebungen, etwa in chemischen Lösungen oder unter Wasser und arbeitet ohne Schmierstoffe und Dichtungen. Werkstoff mit vielen Vorteilen Technische Keramik zählt zu den jüngsten Werkstoffen für Wälzlager und hat sich in der Praxis vielfach bewährt: Das Material ist vergleichsweise umweltverträglich, verhältnismäßig kostengünstig, thermostabil, elektrisch isolierend und überdurchschnittlich langlebig. Konstrukteure schätzen Keramik-Lösungen wegen der höheren Härte, Korrosionsresistenz und Abrieb- bzw. Verschleißfestigkeit bei geringerer Dichte als Lagereinsatz im Trockenlauf. Im Vergleich zur normalen Stahllösung bietet Keramik nicht nur zuverlässige Beständigkeit gegen chemische Substanzen sowie hohe Temperaturen, sondern dehnt sich bei Wärme kaum aus und lässt sich einfach mit Metallen und Kunststoffen verbinden. Oxidkeramik wie Zirkondioxid (ZrO2) findet als Werkstoff seltener Verwendung; in der Regel wird Nichtoxidkeramik, z. B. Siliziumnitrid (Si3N4), eingesetzt. Diese Mischung besitzt die beste Eigenschaftskombination, die sich für höchste mechanische Belastung und extreme Temperaturwechsel eignet. So gibt es Vollkeramikwälzlager für raueste Betriebsbedingungen und Hybridausführungen, meistens eine Kombination aus Stahllagerringen und Keramikkugeln. Da sie leichter sind, können diese bis zu 30 Prozent höhere Drehzahlen erzielen wie beispielsweise für den Einsatz in Rennmotoren. Hybridwälzlager sind heute Standard in Präzisionsanwendungen mit hoher Wellengeschwindigkeit wie Werkzeugmaschinen- oder Textilspindel. Diese Gehäuselager eignen sich besonders in Öfen für die Kunststofffolienverarbeitung, Walzwerken, Hochöfen, Dampfgebläsen, Feuerverzinkungsanlagen oder Ziegelbrennereien. |
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| Selbsteinstellend - Pendelrollenlager für hohe Leistungsansprüche | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Rollenlager zeichnen sich durch rollenförmige Wälzlagerkörper aus und eignen sich für Anwendungsgebiete im mechanischen Bereich mit hohen Belastungen. | |||||||||||||||||
Das Produktspektrum gliedert sich in unterschiedliche Lagertypen: Zylinder-, Kegel-, Pendel-, Axial-, Axialkegel-, Kreuz- oder Pendelrollenlager. Die meisten gehören bei Findling Wälzlager seit langem zum Portfolio; Neuentwicklungen nach dem Stand der Technik werden kontinuierlich mit aufgenommen. Inwiefern Anwender von den ‚Newcomern’ profitieren können, lässt sich bei der Bestimmung der benötigten Leistungsklasse nach der ABEG-Methode schnell und einfach feststellen. Basis hierfür ist die Einteilung der Produkte in eine der vier ABEG-Leistungsklassen Premium, Supra, Eco und EasyRoll. Wo höchste Belastbarkeit gefordert wird und es zu Fluchtungsfehlern aufgrund von Wellendurchbiegung kommen kann, werden Pendelrollenlager ausgewählt – beispielsweise in Baumaschinen, Getrieben, in der Papierherstellung, in Walz- und Spritzgussmaschinen, Kränen und anderen Industriegroßmaschinen. Die hohe Tragfähigkeit wird durch zwei parallele Rollenreihen mit großem Durchmesser und möglichst vielen Kontaktpunkten zwischen Rollen und Laufringen gewährleistet. Die späherische Gestaltung der Außenringlaufbahn ermöglicht die Winkeleinstellbarkeit sowie die Möglichkeit radiale sowie axiale Belastungen aufzunehmen. Ein Winkelfehler im vorgegebenen Bereich von 1,5 -2 Grad führt zu keinen Funktionsstörungen oder Nachteilen hinsichtlich Lebensdauer. Gerade in diesen Gestaltungspunkten werden durch technische Innovationen immer neue Leistungsverbesserungen erzielt, aber auch Verbesserungen im Käfigdesign – verfügbar sind die Ausführungen Stahl-, Kunststoff- und Messingkäfig – führen zu höherer Lebensdauer. Hauptkriterium für die Lebensdauer ist jedoch die Güte des Wälzlagerstahls; neue Legierungen und Behandlungsverfahren ermöglichen Standardprodukte, die bis zu 200°C Einsatztemperatur ausgelegt sind. Gut, besser, Premium - keines trägt mehr Findling Wälzlager hat sein Sortiment um eine neue Generation von Pendelrollenlager der ABEG-Leistungsklasse Premium erweitert, welche die höchsten Tragzahlen am Markt bieten und sich damit für alle Anwender empfehlen, bei denen diese Produkte zum kritischen Bauteil einer Anlage zählen. Doch oft wird die mögliche Lebensdauer von Premium-Produkten nicht ausgeschöpft. Hier lässt sich durch den Einsatz von Supra- oder Eco-Lagern bei Erfüllung der geforderten Leistungsparameter die Wirtschaftlichkeit optimieren, denn zwischen den Leistungsklassen existiert ein erheblicher Unterschied in den Beschaffungskosten. Auch bei den Supra-Produkten wurde das Sortiment um eine neue E-Ausführung und um eine Ausführung für Vibrationsmaschinen ergänzt. Abgedichtete Pendelrollenlager in einer 2RS-Ausführung schützen das Lager vor Schmutz und sind im Normalfall vorgefettet und wartungsfrei. Dies ist auch unter wirtschaftlichen Aspekten interessant, denn sie halten das Fett im Lager und reduzieren so den Schmierstoffverbrauch. |
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| Abgedichtete Spindellager: ABEG überzeugt durch Wirtschaftlichkeit | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Die Anforderungen an Wälzlager sind je nach Einsatzgebiet sehr unterschiedlich. In der Holzbearbeitung beispielsweise sind die Schnittkräfte zur Zerspanung entsprechend geringer als in der Metallbearbeitung, sodass Spindellager in Frässpindeln zwar hohe Geschwindigkeiten leisten, nicht aber so hohe Kräfte aufnehmen müssen. | |||||||||||||||||
Dabei können Spindellager der ABEG-Leistungsklasse Supra in vielen Anwendungen Premium-Produkte ersetzen – eine wirtschaftliche Alternative bei gleicher technischer Eignung. Die Findling Wälzlager GmbH ist Spezialist für Produktion, Beschaffung sowie Vertrieb von Wälzlagern. Um die Chancen der Globalisierung für die heimische Industrie direkt nutzbar zu machen, hat Findling mit der ABEG-Methode einen fachkundigen „Scout“ durch die Produktvielfalt des weltweiten Wälzlagermarktes entwickelt: ABEG stuft mehr als 22.000 Lagertypen mit den herstellerspezifischen Funktionalitäten und Details in vier Leistungsklassen ein und macht so die unterschiedlichen Leistungs- und Preislevel für Anwender transparent. Das ermöglicht schnell, präzise und herstellerunabhängig die richtige Wahl des passenden Produkts. Supra-Spindellager: die bessere Lösung Durch die Klassifizierung von Wälzlagern hat sich bei der Lagerauslegung eine neue Dimension aufgetan, was den Marktanforderungen nach leistungsfähigeren Produkten zu attraktiven Marktpreisen Rechnung trägt. So auch im Bereich der Spindellager, einer besonderen Ausführung der einreihigen Schrägkugellager, die speziell im Werkzeugmaschinenbau Anwendung finden. Sie eignen sich zudem in diversen anderen Applikationen, in denen an Lagerungen ebenfalls hohe bis höchste Anforderungen in Bezug auf Führungsgenauigkeit und Drehzahleignung gestellt werden. Mit Drehzahlbereichen bis zu 30.000 U/min für Spindellager oder bis zu 150.000 U/min für Keramik-Spindellager und höchster Rundlaufgenauigkeit bilden sie quasi die Königsklasse der Lagertechnik. Doch sind Lager der ABEG-Leistungsklasse Premium in vielen Applikationen überdimensioniert und werden damit zu einer unnötig kostenintensiven Wahl. Bei gleicher Performance sind Produkte der Supra-Klasse daher häufig eine wirtschaftlichere Lösung, ohne die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Applikation zu beeinträchtigen. Abgedichtete und damit wartungsfreie, montagefreundliche Spindellager waren bislang mit erheblichen Mehrkosten verbunden, denn diese konnten ausschließlich über Premium-Anbieter bezogen werden. Mit Produkten der Supra-Leistungsklasse ist nun eine Lösung verfügbar, die dem Preisniveau von Premium-Standardlagern annähernd entspricht. Damit wird ein erheblicher Vorteil der ABEG-Methode deutlich: mehr Funktionalität durch die Optimierung der Leistungsklasse bei gleicher Kostenstruktur. Findling Wälzlager bietet Spindellager in zwei Leistungsklassen und anwendungsorientierten Ausführungen, so zum Beispiel neben Standard-Spindellagern mit Stahlkugeln oder Hybrid-Lagern mit Stahlringen und Keramik-Wälzkörpern auch in beidseitig abgedichteter und auf Lebensdauer befetteter Ausführung sowie Hochgeschwindigkeitslager für Spitzendrehzahlen in Bearbeitungszentren. |
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| Lineartools: Einfach rasant zur richtigen Lösung | schließen [X] | ||||||||||||||||
| -- Profilschienenführungen für Kameraüberwachungssysteme -- In jedem Industriebereich werden die Grenzen kontinuierlich weiter gesteckt. So auch in der Lineartechnik – das dokumentieren zahlreiche Neuentwicklungen, die anlässlich der Stuttgarter Fachmesse Motek 2008 vorgestellt werden. |
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Die mittlerweile unüberschaubare Vielzahl des weltweit verfügbaren Angebots kann bei der Suche nach der optimalen Lösung zur Qual der Wahl werden. Ein Praxistool zur Komplexitätsbeherrschung bietet die ABEG-Methode der Findling Wälzlager GmbH mit der Software Quickfinder lineartools. Die mittlerweile unüberschaubare Vielzahl des weltweit verfügbaren Angebots kann bei der Suche nach der optimalen Lösung zur Qual der Wahl werden. Ein Praxistool zur Komplexitätsbeherrschung bietet die ABEG-Methode der Findling Wälzlager GmbH mit der Software Quickfinder lineartools. Ursprünglich für Wälzlagertechnik entwickelt, umfasst ABEG heute auch Produkte aus der Lineartechnik. Maschinenelemente werden herstellerunabhängig in die vier Leistungsklassen Premium, Supra, Eco und EasyRoll eingestuft und die Leistungsmerkmale sowie Preislevels für Anwender auf einen Blick vergleichbar. Damit bietet ABEG eine Orientierungs- und Entscheidungshilfe für Konstrukteure ebenso wie Einkäufer im weltweiten Produkt-Dschungel. Kernpunkt ist die Quickfinder-Software. Der Quickfinder lineartools steht für die Produktgruppen Profilschienenführungen, Kugelbuchsen und Kegelgewindetriebe als Such- und Vergleichsversion zur Verfügung. Die Versionen basic und professional dienen zur Auswahl beziehungsweise umfangreichen Berechnung von Wälzlagern. Was in den Konstruktionsabteilungen oftmals einen hohen Zeitaufwand erfordert, schaffen Praktiker mit dem Quickfinder in wenigen Sekunden: eine nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich optimale Lösung zu finden. Denn mit dem Quickfinder lineartools können derzeit über 800 verschiedene Linearkugellager, mehr als 1.300 Profilschienenführungen und rund 550 Kugelgewindetriebe von zwölf verschiedenen Herstellern ausgewählt und miteinander verglichen werden. Praxisbeispiel: So funktioniert ABEG Profilschienenführungen werden nicht mehr nur im Werkzeug- und im Maschinenbau eingesetzt, etwa in komplexen Bearbeitungsmaschinen mit Vorschub oder in Überwachungssystemen von Produktionslinien, sondern sind aus dem Konstruktionsalltag der Automatisierungstechnik nicht mehr wegzudenken. So benötigt ein Anwender eine wirtschaftlichere Alternative für die aktuell eingesetzte Profilschienenführung des Kameraüberwachungssystems einer Fertigungslinie. Die zu erfüllenden Parameter zu Tragfähigkeit, Belastung, Geschwindigkeit oder Lebensdauer werden im Quickfinder eingegeben: Bei 1.500 mm Hub, 200 N Belastung und einer Hubfrequenz von 5 min-1 soll eine Lebensdauer von mindestens 60.000 Stunden erreicht werden. Auch die Dimensionen – hier 36 mm Höhe, 70 mm Breite und zirka 80 bis 90 mm Länge – können als Datenbankfilter eingegeben werden. In Sekundenschnelle hat der Anwender mit 20 ähnlichen Typen verschiedenster Hersteller das Ergebnis der Produktsuche und -berechnung. Elf davon erfüllen die geforderte Lebensdauer nicht; die Anzeige in Rot veranschaulicht dies sofort. Unter den verbleibenden Produkten kann der Nutzer nun durch weitere Einschränkung der Auswahl zu seiner Lösung gelangen. Über den Button „Datenblatt anzeigen“ wird eine Vergleichsübersicht erstellt, die alle gefundenen Alternativen mit sämtlichen konstruktionsrelevanten Informationen, Anschlussmaßen und innerer Geometrie in einer Tabelle darstellt. Damit können völlig identische Systeme ebenso wie Systeme mit nicht relevanten Maßabweichungen gefunden und in die weitere Betrachtung einbezogen werden. Der Nutzer spezifiziert seine Auswahl nun noch und gibt die entsprechenden Werte für die wichtigen Lastmomente Rollen, Kippen und Gieren (hier Mx = 400, My = 400 und Mz = 400) ein. Sofort verbleiben lediglich ein Premium- und ein Supra-Produkt, welches jeweils den aktuellen Anforderungen entspricht. Die Supra-Führung erfüllt alle Kriterien bei weitem und ist die wirtschaftlichere Variante. Das optimale Produkt ist gefunden – ganz ohne Qual der Wahl. Der ausführliche Bericht über Anwendungsfall und Software kann bei Findling Wälzlager angefordert werden. |
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| Zylinderrollenlager - Die radial Starken | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Zylinderrollenlager zeichnen sich durch eine hohe Tragfähigkeit aus, daher eignen sie sich hauptsächlich für Applikationen mit starken mechanischen Belastungen. | |||||||||||||||||
Ob Radial- oder Axial-Zylinderrollenlager – die Findling Wälzlager GmbH bietet Ausführungen in allen vier ABEG-Leistungsklassen für den Einsatz in beispielsweise Rotoren, Getrieben oder Elektromotoren. Rollen als Wälzkörper haben sich schon im Alten Ägypten beim Pyramidenbau bewährt: Steinblöcke wurden über Holzstämme gerollt und so transportiert. Dieses Rollenprinzip für hohe mechanische Belastungen findet im Industriezeitalter in Wälzlagertechnik wie zum Beispiel Zylinderrollenlagern Anwendung. Tausende von Typen und Hunderte von Baugrößen – Konstrukteuren steht ein differenziertes Portfolio für die tägliche Praxis zur Verfügung. Durch die Verfügbarkeit in vier ABEG-Leistungsklassen Premium, Supra, Eco und EasyRoll und mittels der effizienten Auswahl- und Berechnungssoftware Quickfinder von Findling Wälzlager finden Anwender schnell die für die jeweilige Applikation optimale Lösung nach technischen und wirtschaftlichen Kriterien. Lagertypen für die tägliche Praxis Je nach Betriebsbedingungen und Leistungsanforderungen kommen Wälzkörper aus Stahl oder Keramik zum Einsatz; in universellen Standardanwendungen sind diese in der Regel Stahlkäfig-geführt. Bei hohen bis extremen Belastungen empfehlen sich "E"-verstärkte Ausführungen mit bis zu 80 Prozent höherer Lebensdauererwartung. Durch die Kombination aus einer speziellen Kontaktgeometrie und besonders verschleißfestem Wälzlagerstahl eignen sich diese Premium-Produkte für hoch belastete und schnell laufende Wellenlagerungen. Sie zeichnen sich zudem durch geringe Geräuschentwicklung aus. Wegen der günstigen Abrollverhältnisse und niedrigen Reibung sind Zylinderrollenlager mit Käfig für Applikationen mit hohen Drehzahlbereichen geeignet. Noch höhere Tragzahlen bieten vollrollige, ohne Käfig konstruierte Zylinderrollenlager. Diese hochsteifen und kompakt bauenden Zylinderrollenlager finden bei extremen Belastungen wie in Exzenterpressen oder in Laufrollen von Kranen Anwendung. Aufgrund der höheren Reibung in der Kontaktzone der Rollen sind die Umdrehungsgeschwindigkeiten vergleichsweise gering. Als abgedichtete Ausführung sind die Lager bereits auf Lebensdauer vorgefettet und lassen sich besonders schnell und einfach montieren. Damit ist diese Lösung besonders wirtschaftlich. Die Bauform macht den Unterschied Die Bauformen der Zylinderrollenlager unterscheiden sich durch die Anordnung der Borde. Zu den einreihigen Standardlagern gehören beispielsweise die Ausführung N mit einem bordlosen Außenring und zwei Borden am Innenring und das „Gegenstück“ NU mit zwei Borden am Außenring und einem bordlosen Innenring. Beide können als Loslager eingesetzt werden, da sich die Rollen auf dem jeweils bordlosen Ring zwanglos verschieben können. NJ-Lager mit zwei Borden am Außenring und einem Bord am Innenring können Axialkräfte in einer Richtung aufnehmen. NUP-Lager mit zwei Borden am Außenring, einem festen Bord am Innenring sowie einer losen Bordscheibe empfehlen sich zum Einbau als Festlager, wie auch eine NJ-Ausführung mit einem Winkelring. Somit ist je nach Lagerausführung und unter Berücksichtigung von Schmierung sowie Betriebstemperatur neben der Aufnahme hoher radialer Kräfte auch mäßige axiale Belastung möglich. Die Wahl des Käfigmaterials wie Stahl, Messing, Polyamid oder PEEK wird ebenso wie die Befettung gemäß den jeweiligen Betriebsbedingungen getroffen. So können Lager der Premium-Klasse mit einem Käfig aus Stahl bei Temperaturen von bis zu +150°C eingesetzt werden; höhere Temperaturen lassen sich mit einer speziellen Wärmestabilisierung (Ausführungen S0, S1 oder S2) realisieren. Welche Bauform für welchen Anwendungsfall, ob in ein-, zweireihiger oder mehrreihiger, gedichtet oder mit kegeliger Bohrung – bei der Findung bzw. der Entwicklung der optimalen Lösung profitieren Anwender von Findlings jahrzehntelangem Applikations- und Produkt-Know-how, das in die Beratung einfließt. |
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| Gehäuselager: Kleine Verbesserung mit großer Wirkung | schließen [X] | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Innovative Madenschrauben erzeugen außergewöhnliche Haltekraft | |||||||||||||||||||||||||||||||||
In der Produktgruppe Gehäuselager präsentiert die Findling Wälzlager GmbH, Karlsruhe, die neue Befestigungslösung Bullet Point Set Screw. Die Besonderheit sind selbstausdehnende Madenschrauben mit abgerundeter Spitze. Sie gewährleisten bei Schwingungen, auch von Unwuchten, bei Vibrationen der Welle, bei Stoßbelastungen oder hohen Geschwindigkeiten einen dauerhaft festen Sitz des Lagers. Zu den Standard-Befestigungssystemen von Lagertechnik auf Wellen gehören Maden- bzw. Schneidschrauben. Für einen festen Sitz ist eine Senkung in der Welle anzubringen bzw. drückt sich eine Senke beim Festziehen der Schraube in die Welle ein. Bei der neuen Bullet-Point-Set-Screw-Befestigungslösung des japanischen Gehäuselager-Spezialisten FYH wurde die Spitze der Madenschraube ähnlich wie bei einer Kugelschreibermine abgerundet, sodass keine Beschädigungen an der Welle entstehen. Zudem sind das Lösen und erneute Festziehen der Schraube problemlos möglich. Bei konventionellen Schrauben stumpft die Spitze im Betrieb leicht ab, sodass sie unter Umständen nicht mehr richtig fest auf der Welle sitzt. Im Gegensatz zur so genannten Kugeldruckschraube, die auch andere Anbietern einsetzen, zeichnet sich die Bullet Point Set Screw durch eine patentierte Neuerung aus: Aufgrund des neuartigen Designs expandiert sie beim Einschrauben durch den Druck der Kugelspitze auf die Welle im Durchmesser, das Gewinde erweitert sich und klemmt sich in dem des Lagerinnenrings fest; ein Lockern und Rausdrehen durch Schwingungen wie bei Schrauben mit einem leichten Gewindespiel wird so ausgeschlossen. Im Vibrationstest (siehe PDF-Anhang) verzeichnete die Bullet Point Set Screw mit mehr als 3.000 Std. Standzeit ein deutlich besseres Ergebnis als eine abgerundete, nicht selbstausdehnende Stellschraube (Ball Point) mit 2.500 Std. und eine Stellschraube mit Spitze (W Point) mit 1.100 Std. Diese Befestigungsart mit dem Code 23 ist seit 2009 Standard in FYH-Produkten und ersetzt bei Findling Wälzlager nach und nach die bisherige konventionelle Lösung. Die spezielle Konstruktion der kleinen Komponente prädestiniert die Premium-Gehäuselager für Applikationen, bei denen die Welle durch Vibrationen, Stoßbelastungen oder hohe Geschwindigkeiten Schwingungen, auch von Unwuchten, unterliegt. Bei anspruchsvolleren, raueren Betriebsbedingungen dieser Art wird das Beschädigungspotenzial an Welle sowie Stellschraube und damit der Funktionalität des Lagers deutlich reduziert. Findling Wälzlager bietet Gehäuselager in den unterschiedlichsten Bau- und Flanschformen in allen vier ABEG-Leistungsklassen, darunter auch Ausführungen mit Keramik-Wälzkörpern, zuverlässigem Korrosionsschutz sowie besonders kleine und leichte oder nahezu wartungsfreie Lagertypen.
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| Wälzlagerauslegung - Die häufigsten Fehler in der Praxis | schließen [X] | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Auswahl und Auslegung von Wälzlagern gehören zum Tagesgeschäft von Konstrukteuren. | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Das gilt ebenso für die weitere Spezifikation der Ausstattungskomponenten. Doch gestaltet sich dies nicht immer einfach, denn es sind wichtige Parameter wie Passungen, Lagerluft, Montageart und Lagerart zu beachten. Findling Wälzlager hat die häufigsten Konstruktionsfehler im Rahmen des Qualitätsmanagements zusammengetragen, ausgewertet und gibt präventive Tipps für die Praxis. Demnach belegt die falsche Wahl des Schmiermittels Platz 1 im Fehler-Ranking. „Das ist wenig überraschend“, beurteilt Juri Braun, Konstrukteur und Anwendungsberater bei dem Karlsruher Wälzlagerspezialisten, den Spitzenreiter. „Es ist nahezu unmöglich, die unzähligen Produkte der diversen Hersteller richtig zu bewerten.“ Uncharakteristische Geräusche, unruhiger Lauf oder ungleichmäßiges Temperaturverhalten sind häufige Merkmale für falschen, zu wenig oder zu viel Schmierstoff. Bei außerplanmäßigen Betriebsbedingungen, zum Beispiel unerwartet hohen Temperaturen, kann das Schmiermittel verdampfen, der Verdichter setzt sich im Lager ab, der folgende Trockenlauf führt zum Defekt des Lagers. Der Teufel steckt im Detail Faktoren wie Betriebstemperaturen, Drehzahl, Druckverhältnisse, Umwelteinflüsse und Lagerbelastungen sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden. Spezielle Fette mit Eigenschaften wie Geräuscharmut, Leichtlauf oder Langlebigkeit werden von verschiedenen Wälzlagerherstellern empfohlen. Es zählt aber nicht nur Qualität, sondern auch Quantität. In der Regel werden Wälzlager mit 30 Prozent Befüllung des Leerraums angeboten. Es gibt jedoch Varianten mit einer Minderbefettung von beispielsweise 20 Prozent. Gerade bei Aspekten wie Anlaufmoment, Energieeffizienz und Leichtlauf muss die Befettung individuell festgelegt werden. Der Tipp des Fachmanns: Schon bei der Konstruktion sollte man darauf achten, dass Feuchtigkeit oder Schmutz nicht an die Lager kommen kann. Auch bei Anwendungen, die theoretisch keine besonderen Bedingungen erfüllen müssen, empfiehlt es sich, auf Qualität zu setzen. „Als Faustregel gilt: Bei zu viel Fett sorgt der Haftgleiteffekt für einen höheren Verschleiß, bei zu wenig Fett sinkt die Fett-Lebensdauer“, weiß Braun. Eine Frage der Toleranz Als zweithäufigsten Fehler nennt Braun die falsche Wahl der Toleranzen im Zusammenspiel von Wellen- und Gehäusepassung sowie gewählter Lagerluft und führt ein Beispiel aus der Praxis an: Ein Miniatur-Rillenkugellager 624-ZZ wird mit einer geringeren Lagerluft M2 und einer Standard-Toleranzklasse P0 montiert. Die Welle hat aufgrund des Festsitzes eine Übermaßpassung von n6. Theoretisch kann bei dieser Zusammensetzung ein Übermaß von zirka 24 µm entstehen. Verrechnet man die Mindestlagerluft 3 µm mit den 24 µm Übermaß, ergibt sich eine Einfederung je Wälzkörper von etwa 10 µm. Bei einem Miniaturlager kann so ein Übermaß uncharakteristische Geräusche und ungleichmäßiges Temperaturverhalten zur Folge haben. Um dies zu verhindern, empfiehlt Findling Wälzlager anwendungsbezogen ein Miniaturlager mit M3 oder M4 Lagerluft mit einer entsprechenden Wellentoleranz von j6 oder k6. Schwergängigkeit, Geräuschentwicklung oder hoher Verschleiß sind oft Anzeichen für eine zu geringe oder zu große radiale Vorspannung im Lager. Beim Festlegen von Lager und Toleranzen sollten immer die maximalen Toleranzen beachtet werden. Erfahrene Konstrukteure wählen bei Anwendungen, die einen festen Lagersitz benötigen und bei denen ein leichter ungleichmäßiger Lauf akzeptabel ist, Lager mit erhöhter Lagerluft. In kritischen Fällen sollte der Lieferant Auskunft darüber geben, mit welchem Mittelwert und Varianz innerhalb einer Toleranzklasse und der Lagerluft im Standard gefertigt wird; Premium-Hersteller fertigen oft in herstellerspezifischen engeren Toleranzen, die bei einem Herstellerwechsel unerwartet Probleme bereiten können. Am falschen Platz gespart Die Einsparung bei einer günstigeren Dichtung ist im Vergleich zu dem höheren Risiko nicht erwähnenswert, aber dennoch gängige Praxis: Platz 3 der häufigsten Konstruktionsfehler kann zur Verschmutzung des Schmiermittels führen und Lagerlebensdauer verringern; schon leichte Verunreinigungen können eine Lebensdauerreduktion von bis zu 50 Prozent bewirken. Je besser die Dichtung, desto schmutzfreier das Fett und desto höher die Lebensdauer.
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| Hochtemperaturlager - Schnell zum Ziel bei heißen Eisen | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Findling Wälzlager hat das Portfolio um Rillenkugellager für Hochtemperatur-Anwendungen erweitert... | |||||||||||||||||
Diese spezielle Lagertechnik kommt beispielsweise in der Hütten-, Glas-, Keramik-, Chemie- oder Lebensmittelindustrie zum Einsatz. Was oft als Sonderlager konstruiert werden musste, steht jetzt im Standardsortiment des Karlsruher Wälzlagerspezialisten kurzfristig zur Verfügung. Betriebsumgebungen mit hohen Temperaturen stellen besondere Anforderungen an die Lagertechnik, denn dabei kann das Volumen der Wälzlager aufgrund des sich ändernden Werkstoffgefüges zunehmen. Bei variierenden Maßen im Lager verringert sich das Betriebsspiel, was die Funktion des Maschinenelements beeinträchtigt. Auch Schmierstoffe und Dichtungen unterliegen den thermischen Belastungen. Darauf müssen Materialeigenschaften und Maße aller Bestandteile von Hochtemperaturwälzlagern entsprechend ausgerichtet sein. Dies ist bei den Newcomern im Findling-Angebot der Fall. Dazu gehört die Reihe 2RS VT200. Die beidseitig mit widerstandsfähigem Viton gedichteten Rillenkugellager eignen sich für Einsatzbereiche mit Betriebstemperaturen von -30 °C bis 200 °C und Low- bis High-Speed-Anwendungen, zum Beispiel in Elektrolüftern oder Heizgebläsen, aber auch Öfen sowie Grillgeräten aller Art. Die Wälzkugeln aus Chromstahl (AISI 52100 100Cr6, 1.3505) weisen eine hervorragende Oberflächengüte, besondere Härte und eine hohe Tragfähigkeit sowie eine ausgezeichnete Verschleißfestigkeit und Formstabilität auf; um eine maximale mechanische Festigkeit zu erzielen, sind sie durchgehärtet. Die Lager entsprechen der Toleranzklasse P6 und der Lagerluftgruppe C4 für Presspassungen der Lagerringe und größeres Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außenring. In den Baureihen 68, 69, 60, 62 und 63 sind diverse Baugrößen zwischen drei und 75 Millimetern Bohrungsdurchmesser für vielfältige Applikationsfälle verfügbar. Erweitert wird die Baureihe um 2RS VT250, die bis 250 °C eine zuverlässige Abdichtung gewährleistet. Bei diesen Temperaturen muss die Funktionalität der Lager beispielsweise in Waffelbackautomaten sichergestellt sein. Die kleinen Widerstandsfähigen Mit der Lagerreihe HT280 mit PTFE-Schmiermittel bietet Findling Lösungen für Betriebstemperaturen von bis zu 280 °C und Bohrungsdurchmessern von drei bis 100 Millimetern für sowohl filigrane als auch leistungsorientierte Einsatzbereiche. Die Hochtemperaturlager mit Lebensdauerschmierung empfehlen sich insbesondere für schwer zugängliche Maschinen- und Anlagenstellen, bei denen sich die Wartung vergleichsweise aufwändig gestaltet, oder für Applikationen mit hohen Hygieneanforderungen. Bei den besonderen Belastungen durch hohen Temperaturen und die Säuberung mit Hochdruckreinigern wie in der Lebensmittelindustrie kann der Einsatz konventioneller Lagertechnik zu enttäuschenden Standzeiten führen. Dies ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor, da Stillstand in der Produktion hohe Kosten verursacht. Für den Schutz vor Korrosion, aber auch zur Verbesserung der Laufeigenschaften sind die Oberflächen der Lagerbestandteile manganphosphatiert. Leistungsstark für Extremfälle Noch extremere Betriebsbedingungen bewältigen die wartungsfreien Lager der Reihe HT350GR; sie decken einen Temperaturbereich von -50 °C bis 350 °C ab. Verfügbar sind die Baureihen 60, 62, 63, in jeweils 16 Größen mit Bohrungsdurchmessern von zehn bis 75 Millimetern. Die Wälzkörper werden in einem speziellen Graphitkäfig geführt, der gleichzeitig als Schmiersystem fungiert: Im Betrieb entsteht Abrieb von Kleinstmengen Graphit, die zur Schmierung des Lagers ausreichen. Geschützt wird das Lagerinnere durch beidseitige Blechdeckscheiben mit Spaltdichtung; die ZZ-Ausführung ist eine Dichtungsvariante, die bei einem breiten Temperaturbereich normalen Schutz gegen Schmutz und Spritzwasser bietet. Neben den Lagerkomponenten sind auch die Dichtscheiben manganphosphatiert. Da sich bei hohen Temperaturen die maximale Lagerbelastung stark reduziert, ist auch eine vollkugelige und damit käfiglose Baureihe verfügbar. Zusätzlich zu dem vielfältigen Standardsortiment, das kurzfristig ab Lager lieferbar ist, realisiert Findling Wälzlager auch Sonderlager gemäß Kundenwunsch. |
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| Miniaturlager - Premium-Technik für Höhenflüge | schließen [X] | ||||||||||||||||
| In Flugmodellen müssen kleinste Bauelemente Großes leisten, so auch Miniatur-Lagertechnik in High-End-Motoren... | |||||||||||||||||
Für diese und andere Kleinstanwendungen mit besonderen Ansprüchen an kompakte Konstruktion, Leichtbau und Leistungsstärke bietet die Findling Wälzlager GmbH, Karlsruhe, ein umfangreiches Portfolio in allen Leistungsklassen. Ob für Freizeitsport, zu wissenschaftlichen oder militärischen Zwecken – das Anwendungsspektrum für Flugmodelle ist vielseitig. Doch alle Einsatzbereiche haben eines gemein: den hohen Anspruch an leistungsstarke Technik. In den letzten Jahren haben vor allem Modellhubschrauber einen deutlichen Auftrieb bekommen. Ein Grund hierfür ist die Leistungssteigerung bei der Antriebstechnik. Neue Maßstäbe setzen Premium-Motoren der Rottenburger KONTRONIK Gesellschaft für Elektronik GmbH, die sich neben dem Modellbau zunehmend in der Investitionsgüterindustrie etabliert: In unzähligen industriellen Anwendungen sind hochwertige bürstenlose Kleinmotoren und Regler unverzichtbar. Kompromisslose Performance Die PYRO-Reihe beispielsweise wurde speziell für eine starke Performance von Helikoptern auch bei anspruchsvolleren Betriebsbedingungen wie etwa im 3D-Kunstflug mit bestimmten Flugfiguren und -zuständen konzipiert. Für die Lagerung der gehärteten und geschliffenen Motorwelle mit Durchmessern von sechs Millimetern im PYRO 30-12 beziehungsweise fünf Millimetern im MINIPYRO 20-08 ist filigrane, aber leistungsstarke Lagertechnik gefragt. In unzähligen „Flugstunden“ haben sich beidseitig gedichtete Miniatur-Rillenkugellager der ABEG-Leistungsklasse Premium mit Sonderbefettung von Findling Wälzlager bewährt. Leistungsstarke Minis Die Wälzlager haben einen Außendurchmesser von 12 bzw. 13 Millimetern und einen Lagerquerschnitt von vier Millimetern und sind nicht nur aufgrund dieser Maße für den Modellbau prädestiniert: Sie überzeugen zudem durch besondere Leichtgängigkeit und hohe Drehzahlen. Mit einem speziellen Leichtlauf-Fett geschmiert bieten sie einen spürbar ruhigeren und leichteren Lauf als konventionell gefettete Kugellager. Sorgfältig gewählte Fettmengen verhindern zusätzlich die Erwärmung und ermöglichen Temperaturstabilität in Extremsituationen. Der Schmierstoff muss für einen breiten Temperaturbereich geeignet sein, denn beim Start herrschen am Lager lediglich Raumtemperaturen von ca. 20°C, die während des Betriebes schnell auf über 100°C ansteigen. Auch der Fettaustritt stellt eine große Gefahr dar, da dies den Motor zerstören würde – und das ist keine einfache Aufgabe, gerade im 3D-Kunstflug. Die Lagertypen aus hochwertigem Chromstahl zeichnen sich zudem durch Langlebigkeit und einen kaum spürbaren Rollwiderstand aus; das Anlaufmoment ist kaum größer als das Betriebsmoment. Die bürstenlosen Motoren sind wartungsfrei konzipiert; dem muss auch die Lagertechnik Rechnung tragen. Die ZZ-Ausführung mit Blechdeckscheiben und Spaltdichtungen bietet Schutz vor Staub und Verschmutzung. Ebenfalls echte Winzlinge sind die einreihigen Nadelkränze von Findling, die KONTRONIK im Planetengetriebe der KIRA-Reihe verbaut; hier laufen drei kleine Zahnräder auf Stahlbolzen in der innenverzahnten Glocke. Die Nadelkränze haben einen Innendurchmesser von drei und einen Außendurchmesser von fünf Millimetern. Die Nadelrollen laufen in einem Kunststoffkäfig und können bei Betriebstemperaturen von -20 °C bis +120 °C eingesetzt werden. Die ABEG-Produkte sind sehr tragfähig – die dynamische Tragzahl radial liegt bei 1.540 N – und für hohe Drehzahlen geeignet. Vielfalt ohne Qual der Wahl Aus den unterschiedlichen Motoren von KONTRONIK ist leistungsstarke Miniaturlagertechnik nicht wegzudenken. „Wir benötigen auch sehr unterschiedliche Lagertypen“, weiß Dirk Krickmeyer, Prokurist bei KONTRONIK. „Findling Wälzlager bietet mit der ABEG-Methode die Möglichkeit, die vielen und differenzierten Lagerausführungen herstellerunabhängig zu vergleichen. So lässt sich bei der gleichen technischen Eignung verschiedener Produkte auch eine wirtschaftliche Auswahl treffen. Gerade bei dem Kostendruck unserer Kunden dürfen wir den Wirtschaftlichkeitsfaktor nicht vernachlässigen.“ Von Miniatur- bis Großlager: Über 22.000 Lagertypen unterschiedlichster Baureihen werden in dem herstellerneutralen Klassifizierungssystem ABEG in die vier Leistungsklassen Premium, Supra, Eco und EasyRoll eingestuft. Damit steht Konstruktion und Entwicklung ebenso wie dem Einkauf ein Werkzeug zur Verfügung, das die verschiedenen Leistungsmerkmale und Preislevel transparent macht – Vergleichbarkeit auf einen Blick. Oft sind Produkte von Premium-Anbietern überdimensioniert; ein Lagertyp der Supra-Klasse erfüllt die geforderten Leistungsansprüche im selben Maße, ist dabei aber eine wirtschaftlichere Lösung als das Premium-Produkt.
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| Wälzlagerverhalten auf dem Prüfstand | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Findling-Kunden profitieren: Leistungsfähigkeit praxisnah getestet | |||||||||||||||||
Jeder theoretischen Wälzlagerauslegung folgt die Frage nach ihrer praktischen Reproduzierbarkeit. Wo das reine Vertrauen in Berechnungsformeln und Katalogangaben nicht ausreicht, müssen Testreihen gefahren werden. Ein aufwändiges und zeitintensives Unterfangen – meist mit Kapazitätsengpässen im eigenen Prüflabor verbunden. Kunden von Findling Wälzlager haben nun Zugriff auf einen besonders flexiblen Leistungsprüfstand: Neben reinen Lebensdauertests lassen sich auch Produktvergleiche unter einheitlichen Betriebsbedingungen realisieren. Wälzlagertechnik ist ein weites Feld: Hunderte Hersteller bieten Zigtausende Lagertypen und -ausführungen mit den unterschiedlichsten Leistungseigenschaften. Diese lassen sich über reine Katalogdaten oft nur unzureichend vermitteln. Das Image eines Produktes hängt daher unmittelbar mit der Markterfahrung zusammen. „Vertrauen ist gut, Kontrolle besser“ – getreu diesem Motto stellt sich für Anwender grundsätzlich die Frage nach der Abweichung zwischen rechnerischer Leistungsfähigkeit laut Katalog und tatsächlicher Leistungsfähigkeit in der Anwendung. Um aufwändige Tests und Lastprüfungen zu verkürzen, stellt der Wälzlagerspezialist Findling seinen Kunden nun einen Leistungsprüfstand zur Verfügung. Mit der ABEG-Methode können Anwender unter vier verschiedene Leistungsklassen wählen. Dies erfolgt in der Konstruktionsphase über die Softwarelösung ABEG-Quickfinder. Die in der Theorie ermittelten Optimierungspotenziale können nun in einer zweiten Stufe anhand konkreter Anwendungsparameter auf dem Leistungsprüfstand bewiesen werden. „Grundsätzlich lassen sich große Preisvorteile beim Wechsel in eine niedrigere Leistungsklasse erzielen“, weiß Uwe Leimenstoll aus dem Qualitätsmanagement bei Findling. „Umso mehr gewinnt die Überprüfung und somit der Nachweis der Leistungsfähigkeit an Bedeutung.“ Findling Wälzlager verlässt sich daher nicht nur auf die Katalogangaben, sondern untersucht die Leistungsfähigkeit der Produkte eigenständig. Hierzu wurde ein speziell auf die Anforderungen des Leistungsvergleiches und der Lebensdauerermittlung abgestimmter Wälzlagerprüfstand konstruiert, erprobt und nun freigegeben. Vorsprung durch Wissen Um die am Weltmarkt verfügbaren Produkte übersichtlich zu gestalten und dem Kunden das am besten geeignete Lager anbieten zu können, hat Findling die ABEG-Methode entwickelt: Sie unterteilt den Angebotsmarkt in vier Leistungsklassen. Für jede einzelne wird ein Lebensdauerbeiwert definiert, aus dem sich die Mindest-Lebensdauer ableitet, ermittelt nach der gültigen Norm DIN ISO 281. So muss ein Lager der höchsten Leistungsklasse (Premium) 100 Prozent der normierten Lebensdauer erreichen, für ein Lager der dritten Klasse (Eco) werden nur 60 Prozent Erfüllung gefordert. Es können nicht nur die theoretischen Werte – Katalogangaben – anhand von Praxisdaten dokumentiert, bestätigt oder korrigiert, sondern zudem verlässliche Aussagen über das Produktverhalten bei spezifischen Betriebsbedingungen getroffen werden. Der Leistungsprüfstand von Findling Wälzlager beantwortet zuverlässig, welche Lebensdauer bzw. welche Tragzahl von einem Produkt A garantiert werden kann, welche Lebensdauererwartung Produkt A gegenüber Produkt B hat, und wie sich Produkt A im konkreten Anwendungsszenario in Abhängigkeit von Drehzahl, radialer Belastung, axialer Belastung und Temperatur verhält. Der Praxistest Der Prüfstand besteht aus zwei parallelen Stationen, die jeweils mit zwei Prüflingen bestückt sind. Bei jedem Durchlauf werden damit vier Lager gleichzeitig getestet. Die Prüflast wird radial über ein Hebelsystem aufgebracht. Um die Zahl der prüfbaren Lagertypen und Lastfälle zu erweitern, ist zudem eine Vorrichtung zur axialen Vorspannung integriert. Eine integrierte Ölumlaufschmierung kann unterschiedliche Temperaturvorgaben durch Erhitzung und Abkühlung steuern. Die dokumentierte Prüfung des Lagerzustandes erfolgt durch die Beobachtung der Geräusch- bzw. Schwingungszunahme und der Temperaturentwicklung am Außenring. Somit lässt sich unter den gleichen Umgebungseinflüssen beispielsweise Folgendes prüfen: Wie viel früher fällt Produkt A gegenüber Produkt B aus? Mit welcher Leistungsklasse erreiche ich meine geforderte Mindestlebensdauer? Welche Eigenerwärmung hat das Lager in meinem Anwendungsszenario maximal? Welche Auswirkung hat die Lagererwärmung auf das Geräuschverhalten? Welche Auswirkungen hat die Wahl der Befettung auf Temperatur und Geräusch? Parallel zu kundenindividuellen Tests wird der Leistungsprüfstand auch zur kontinuierlichen Qualitätsüberwachung und zur Lieferantenqualifizierung eingesetzt.
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| Klemmen besser als Verspannen | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Gehäuselager mit optimiertem Rundlauf | |||||||||||||||||
Die Findling Wälzlager GmbH, Karlsruhe, hat das Gehäuselagerangebot weiter ausgebaut: Die Produkte der neuen NC-Reihe bieten einen besonders festen und rundum gleichmäßigen Halt auf der Welle. Möglich wird dies durch zwei konzentrische Ringe für 360° Wellenkontakt. Konventionelle Lager werden mit zwei Gewindestiften auf der Welle fixiert, mit einem entscheidenden Nachteil: Das Festziehen verformt den Innenring, und die Rundlaufgenauigkeit sinkt, was unter Umständen die Lebensdauer der Lager gerade bei hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten beeinträchtigt. Eine andere Befestigungsform sind konische Lagereinsätze mit Spannhülse. Jedoch baut die Spannhülse so stark auf, dass bei gleichem Wellendurchmesser ein größeres Gehäuselager verwendet werden muss und zu einer Überdimensionierung und unnötig hohen Produktkosten führt. Alternativ gibt es noch die Befestigung mittels Exzenter, was aber erst recht durch die Unwucht zu Problemen bei hohen Geschwindigkeiten führt. Dies lässt sich nun durch den Einsatz von NC-Gehäuselagern vermeiden, denn im Gegensatz zu Lagern mit Gewindestiften bleibt die Rundheit erhalten, und die Baugröße kann gleich bleiben. Sie sind mit einem geschlitzten Innenring ausgestattet, über dem ein Klemmring mit einer Zylinder-Kopfschraube montiert ist. Durch das Anziehen der Schraube mittels eines Innensechskantschlüssels wird der Klemmring zusammengedrückt, ebenso – dank der Schlitze – der Lagerinnenring. Das sorgt für rundum gleichmäßigen und festen Halt auf der Welle, analog zu einer Spannhülse. Diese Montageform ist prädestiniert für Hochgeschwindigkeitsanwendungen wie Industrieventilatoren oder Zentrifugen, Bürstenlagerungen und Walzen, überzeugt aber auch in vielen anderen Applikationen, insbesondere auch bei schnell reversierendem Betrieb, hohen Beschleunigungen wie Prüfständen oder in der Verpackungstechnik. Findling bietet alle gängigen Stehlager- (NCP-...) und diverse Flanschlagerausführungen (NCFL-...) in je neun Baugrößen für Wellendurchmesser von 20 bis 60 Millimeter an. Die Lagereinsätze können mit allen gängigen Lagereinsätzen ausgetauscht werden, da die ballige Außenringform und die Nachschmierung identisch mit klassischen UC, EN/SA, UB/SB und EW/HC sind. Findling Wälzlager liefert Gehäuselager in den verschiedenen Bau- und Flanschformen aller vier ABEG-Leistungsklassen: Produkte der NC-Reihe ebenso wie Ausführungen mit Keramik-Wälzkörpern, Hochtemperaturlager, mit zuverlässigem Korrosionsschutz sowie besonders kleine und leichte oder nahezu wartungsfreie Lagertypen. |
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| Green Technology im Feldeinsatz - Wälzlager für Landmaschinen | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Im Agrarwesen kommen Maschinen in der Regel unter rauen Betriebsbedingungen zum Einsatz. Denen müssen auch die verbauten Komponenten gerecht werden. | |||||||||||||||||
Als Vollsortimenter bietet die Findling Wälzlager GmbH Herstellern von Landmaschinen und Anbaugeräten effektive Lösungen mit Sparfaktor. Traktoren, Sä-, Ernte-, Pflanzenschutzspritz- und Bodenbearbeitungsmaschinen – im landwirtschaftlichen Einsatz müssen die Gerätschaften Belastungen durch Schmutz und Staub, Korrosion sowie Vibrationen und mechanische Fremdeinwirkungen standhalten. Klimaparameter wie enorme Temperaturunterschiede, Regen oder Dürre müssen schon in der Entwicklungsphase berücksichtigt werden. Dabei spielen Umweltanforderungen und Sauberkeit eine große Rolle, wie alles, was in der Nahrungsmittelproduktion zum Einsatz kommt. Hierfür sind auch entsprechend sauber arbeitende und leistungsfähige Wälzlager erforderlich. Häufig in Landmaschinen verwendete Lagerarten sind unter anderem Rillenkugel-, Schrägkugel- und Kegelrollenlager und insbesondere Gehäuselagereinheiten. Diese bestehen aus einem Grauguss- oder Blechstanzgehäuse mit einem Lagereinsatz und sind eine vergleichsweise einfache, aber wirkungsvolle und zuverlässige technische Lösung für Outdoor-Einsätze bei niedrigen Drehzahlanforderungen; sie zeichnen sich zudem durch geringen Montageaufwand aus. Sowohl als Stehlager- als auch als Flanschlagerausführung sind diverse Kombinationen aus Gehäuse und Lagereinsatz und damit passende Varianten für die differenzierten Lagerstellen verfügbar, ebenso besonders kleine und leichte oder nahezu wartungsfreie Produkte. Laufrollen für hohe Radiallasten und Stoßbelastung mit extra-dickwandigen Außenringen sind ebenfalls häufig im „grünen Einsatz“ zu finden; sie haben sich beispielsweise in Anbaugeräten wie Kreiselschwadern bewährt. Ausgestattet mit in Nut geführten, schleifenden Dichtungen ist das Lagerinnere beim Zusammenfassen des Ernteguts wie Heu oder Stroh vor Verunreinigungen geschützt, gleichzeitig die Umweltbelastung durch weniger Fettaustritt reduziert. Bedarfsgerechtes Angebot Je nach den individuellen Betriebsbedingungen empfehlen sich Lager in kundenspezifischer Ausführung mit spezieller Dichtung oder Sonderbefettung, verbaut in Sondergehäusen. Neben Dichtungen und Schmierstoffen ist Korrosionsresistenz eine weitere wichtige Eigenschaft bei Komponenten für Landmaschinen. Wälzlager und Metallteile, die dem direkten Einfluss von Feuchtigkeit oder korrosiven Medien wie Regenwasser, Pflanzenschutzmitteln oder Wirtschaftsdünger ausgesetzt sind, müssen entsprechend geschützt sein; nicht zu vergessen auch der regelmäßige Säuberungsprozess mit Hochdruckreinigern. Von A wie Abschiebewagen bis Z wie Zinkenrotor – die Liste landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen ist lang. Entsprechend vielfältig sind die darin vorhandenen Lagerungen und – resultierend aus den jeweiligen Leistungs- und Betriebsanforderungen – die benötigten Lagertypen. Vor diesem Hintergrund setzt Findling auf Diversifizierung und bietet Anwendern aus der Agrarwirtschaft in den vier ABEG-Leistungsklassen Premium, Supra, Eco und EasyRoll alles aus einer Hand: Das herstellerübergreifende Portfolio umfasst über 22.000 Wälzlagertypen der unterschiedlichsten Bauformen und Ausführungen aus aller Welt. Die ABEG-Methode stuft diese nach Leistungsmerkmalen und Preislevels ein und ermöglicht einen schnellen Produktvergleich. So gibt es technisch geeignete Lagertypen in unterschiedlichen Leistungsklassen, was Anwendern Alternativen in der Beschaffung aufzeigt und auch eine ökonomische Auswahl ermöglicht. |
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| Mit nachhaltigem unternehmerischem Handeln die Umwelt schonen | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Juni 2010 hat die Findling Wälzlager GmbH die bis dato größte privat betriebene Solaranlage in der Karlsruher Gegend auf den Dachflächen der Lagerhallen in Betrieb genommen. Knapp zehn Monate später wurde die 100.000-kWh-Marke in der Stromproduktion erreicht. | |||||||||||||||||
Diese Menge entspricht einer Kohlendioxid-Einsparung von 78 Tonnen. So leistet Findling einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Klimas sowie der Gesundheit der Einwohner in der Region. Denn die Qualität der Atemluft wird im Wesentlichen durch den Gehalt an Fremdstoffen wie auch CO2 definiert. In diesem Zusammenhang hat auch das Reaktorunglück von Fukushima die Bedeutung der „sauberen“ Energien wieder mit Nachdruck in den Vordergrund gerückt. Das Engagement des Wälzlagerspezialisten liegt absolut im Trend: Mit der Klimaschutzkampagne „Karlsruhe macht Klima“ bemüht sich die Stadt um das umweltbewusste Verhalten jedes Einzelnen. Zudem soll Baden-Württemberg zu einem Modell ökologisch orientierten Wirtschaftens werden, das betonte Grünen-Politiker und Ministerpräsident Winfried Kretschmann in seiner ersten Regierungserklärung Ende Mai. Auch diesbezüglich ist Findling durch die Nutzung von Sonnenkraft zukunftsfähig aufgestellt.
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| Xspeed: Dauerläufer mit Spitzentempo | schließen [X] | ||||||||||||||||
| In den ABEG eXtreme series bietet die Findling Wälzlager GmbH, Karlsruhe, besonders langlebige Rillenkugellager für Hochgeschwindigkeitsanwendungen aus eigener Entwicklung. Sie ermöglichen längere Standzeiten, unter anderem dank einer deutlich reduzierten Eigenerwärmung des Lagers. | |||||||||||||||||
Die Produkte sind in der Serie Xspeed erhältlich und für den Einsatz in Elektromotoren, Pumpen und Verdichtern, Ventilatoren, Drehgebern, Klimaanlagen sowie in Haushaltsgeräten, Bürotechnik und weiteren Anwendungen mit hohen Drehzahlen konzipiert. Die Basis bilden bewährte Standard-Rillenkugellager der Supra-Klasse. Deren lebensdauerrelevante Ausstattungskomponenten Befettung und Dichtungen wurden gezielt den Anforderungen von Hochgeschwindigkeitsapplikationen entsprechend optimiert. Auch hierbei handelt es sich um Standardkonstruktionselemente, sodass die Hochleistungslager weder mit hohen Kosten noch mit langen Lieferzeiten verbunden sind. Da in diesem Segment die Laufeigenschaften eine besondere Rolle spielen, erfüllen Xspeed-Lager höchste Ansprüche an die Oberflächengüte und Profilierung der Laufbahnen. Sie werden in der Toleranzklasse P6 mit erhöhter Präzision und Rundlaufgenauigkeit gefertigt. Die Lagerluft ist durch Einengung der Toleranz auf die hohen Geschwindigkeiten angepasst. Dies ermöglicht die optionale Einstellung der Restlagerluft durch die Wahl der Gehäuse- und Wellenpassung. Besondere Eignung für Topspeed Ein spezielles hochreines, viskoses und geräuscharmes Fett mit hervorragendem Anlaufverhalten sorgt für optimalen Betrieb bei hohen Drehzahlen. Zum Einsatz kommt ein Hochleistungsfett für einen Temperaturbereich von -40 bis +150 °C. Lager mit C3-Lagerluft sind mit einem hochreinen Hochtemperaturfett bis +180 °C ausgestattet. Damit kann die optimale Betriebstemperatur nochmals gesteigert werden: Es hat noch bei +177 °C eine Lebensdauer nach ASTM D 3336 von über 750 Stunden. In diesem Anwendungsbereich spielt auch die Eigenerwärmung des Lagers eine wichtige Rolle, denn sie verändert die Eigenschaften und damit die Leistungsfähigkeit des Schmierstoffs. Der Wärmefaktor lässt sich jedoch durch die richtige Dichtung reduzieren. Hervorragende Ergebnisse wurden mit der Dichtungsvariante 2RSDD (beidseitig in Nut geführte, axial anliegende schleifende Gummidichtung) erzielt: Im Vergleich zu einer RS-Standarddichtung ließ sich die Eigenerwärmung um 10 °C reduzieren, was die Lagerlebensdauer unmittelbar beeinflusst. Optional sind eine noch reibungsärmere (2RW) und eine berührungslose Variante (LLB) verfügbar. Lebensdauer- und Vergleichstests mit ausgewählten Typen auf dem Leistungsprüfstand haben gezeigt, dass die tatsächliche Lebensdauer bei Lagern in Xspeed-Ausführung um bis zu 50 Prozent über den Referenzwerten für Premiumlager liegt. Bei der Geräuschprüfung konnte eine wesentlich geringere Schwingbeschleunigung nachgewiesen werden, und auch die Betriebstemperatur war bei gleichen Leistungsparametern deutlich niedriger. |
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| Xforce: Keine Last mit der Schwerlast | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Die Findling Wälzlager GmbH, Karlsruhe, bietet mit Wälzlagern in Xforce-Ausführung hoch belastbare Produkte mit einer überdurchschnittlichen Lebensdauer aus eigener Entwicklung. | |||||||||||||||||
Xforce ist eine der vier ABEG eXtreme series und wurde für den Einsatz in Schwerlastanwendungen konzipiert. Die Lager sind prädestiniert für Lastenkrane und -krananlagen, weitere Lager-, Förder- und Heavy-Load-Technik sowie Baumaschinen oder Offroad-Fahrzeuge. Um bei hoher Tragfähigkeit eine möglichst lange Lebensdauer bieten zu können, standen die hierfür relevanten Ausstattungskomponenten Befettung und Dichtungen im Fokus. Das Dreamteam für Schwerstarbeit Im Gegensatz zu bisherigen vergleichbaren Lösungen zeichnen sich diese langlebigen Hochleistungslager zudem durch optimale Bezugs- und Lieferkonditionen aus. Auf dem Leistungsprüfstand von Findling Wälzlager wurden unterschiedliche Dichtungsvarianten und Spezialbefettungen aus dem herstellerübergreifenden ABEG-Portfolio getestet, um eine besonders leistungsfähige Kombination für den Schwerlasteinsatz zu ermitteln. So wurde beispielsweise bei konstanter Drehzahl die Lebensdauerentwicklung eines Supra-Rillenkugellagers 6010-ZZ mit modifizierter Befettung bei steigender Belastung analysiert. Das Ergebnis: Bei einer Radialkraft von 2.000 Newton lag die Lebensdauer des Xforce-Lagers um das 4-Fache über der eines Standard-Premiumlagers. Der Austausch eines Standardlagers ermöglicht damit eine längere Lebensdauer bei gleichen Anwendungsbedingungen und bietet mehr Sicherheit, vor allem im Falle einer Belastung des Krans über das ausgewiesene Maximalgewicht hinaus. Hohe Betriebssicherheit ist ebenso bei steigenden Drehzahlen zu gewährleisten, etwa wenn sich die Verfahrgeschwindigkeit erhöht. Daher wurde die Lebensdauerentwicklung auch bei einer konstanten Belastung, aber steigenden Drehzahl analysiert. Hier lag der Lebensdauerwert des Supra-Lagers in Xforce-Ausführung stets über dem des Standard-Premiumlagers. Zudem hat sich der Schmierfilm bereits bei einer Drehzahl von 350 U/min. optimal aufgebaut; das Standard-Premiumlager erreichte sein Betriebsoptimum erst bei deutlich höheren – für Schwerlastanwendungen eher untypischen – Drehzahlen. Diese Ergebnisse im Schwerlast-Einsatz ließen sich mit einem Sonderfett auf Basis von Lithium-12-Hydroxystearat sowie hochwertigem, alterungsbeständigem Mineralöl und Hochlastadditiven (EP-Zusätzen) erzielen. Diese geben ihnen zudem besondere verschleißmindernde Eigenschaften und einen ausgezeichneten Korrosionsschutz. Neben der Befettung sind die Dichtungen ein weiterer lebensdauerrelevanter Bestandteil in der Wälzlagerkonstruktion. Als optimale Kombination mit der genannten Befettung haben sich besonders leistungsfähige 2RSDD-Dichtungen (zweilippig, beidseitig in Nut geführt) erwiesen. Sie sorgen für den „lebensnotwendigen“ Schutz vor Verunreinigung des Lagerinneren und halten den Schmierstoff zuverlässig darin zurück. |
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| ABEG-Gehäuselager - Neue Schutzmaßnahmen gegen Korrosion | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Die Findling Wälzlager GmbH, Karlsruhe, hat das Angebot an korrosionsgeschützten Gehäuselagern um neue Spezialprodukte in Premium-Qualität erweitert. | |||||||||||||||||
Sie sind in diversen Bauformen und Größen aus verschiedensten Materialien für vielfältige Anwendungsbereiche erhältlich. Das Sortiment umfasst unter anderem Produkte mit Spezialfett für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie oder mit applikationsgerechten Oberflächenbeschichtungen. Diese sind etwa in der Verpackungs- oder chemischen Industrie, in der Kunststoffverarbeitung oder auch beim Betrieb in Autowaschanlagen aufgrund von korrosiven Umgebungsmedien wichtig: Durch eine gezielte Oberflächenbehandlung wird die Lebensdauer der Lagertechnik deutlich verlängert. An Gehäusen sind Ausführungen aus Thermoplastik in den Größen 204 bis 208 lieferbar sowie aus Edelstahl in den Größen 203 bis 212 und mit Nickel-Beschichtung in den Größen 204 bis 212. Bei den Lagereinsätzen sind Zink-beschichtete Ausführungen der Baugrößen 204 bis 212 neu hinzugekommen. Alle Produkte genügen höchsten Ansprüchen an Korrosionsresistenz – sie zeichnen sich durch eine ausgezeichnete Performance in beanspruchenden Salzwassersprühtests aus. Neue Produktverzeichnisse verfügbar Mit der Erweiterung des Portfolios wurde auch das Katalogmaterial zu FYH-Gehäuselagern umfangreich aktualisiert. Neben dem 222-seitigen Hauptverzeichnis informieren drei weitere Broschüren über Serien für spezielle Einsatzbereiche: Ergänzend zu den Katalogen für korrosionsgeschützte Gehäuselager liegen Verzeichnisse zu Hybrid-Gehäuselagern mit Keramik-Wälzkörpern für besondere Betriebsumgebungen und zu NU-LOC-Gehäuselagern mit 360° Wellenkontakt vor. Interessenten erhalten diese auf Anfrage per Mail an info@findling.com als PDF-Datei. |
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| Der ABEG®-Test | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Ermitteln Sie online in wenigen Minuten, ob und in welchem Umfang Einsparungen bei der Wälzlagerbeschaffung möglich sind! | |||||||||||||||||
Erstaunlich, wie einfach es sein kann, Wälzlager wirtschaftlich zu beschaffen! Denn jetzt gibt es einen Scout im Dschungel des weltweiten Wälzlagermarktes. Der ABEG®-Test wertet Angaben u.a. zur bisherigen Beschafffungspraxis, den verwendeten Lagern und ihrer Leistungsfähigkeit, zu Lieferantenzahl und Lieferzeit aus und gibt Auskunft darüber, wie lohnend eine Neustrukturierung der Lagerbeschaffung ausfallen könnte. Wie einfach Sie es haben können? Machen Sie den ABEG®-Test unter >>www.abeg-test.de<< ABEG® optimiert Ihren Einsatz von Wälzlagern - von der Entwicklung über die Beschaffung bis zum Einbau. Legen Sie Ihre Wälzlager künftig nach technischen und nach wirtschafltichen Kriterien aus! Nutzen Sie den ABEG®-Kostenvorteil, gleich ob Sie bisher bei Herstellern oder bei Händlern eingekauft haben! ABEG® - Das Dienstleistungskonzept für die globale Wälzlagerbeschaffung von Findling Wälzlager. |
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| ABEG eXtreme Kataloge jetzt verfügbar! | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Die ABEG Xforce und ABEG Xspeed Kataloge sind ab sofort als PDF-Vorabversion verfügbar! | |||||||||||||||||
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| AKTUELL: Die Lagereinsätze NC-204 bis NC-212 ab Lager lieferbar | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Jetzt keine Wartezeiten mehr für unsere neuen Gehäuselager der NC-Reihe in den Baugrößen -204 bis -212 - jetzt ab Lager lieferbar ! | |||||||||||||||||
Dieser Lagereinsatz ist prädestiniert für Hochgeschwindigkeitsanwendungen wie Industrieventilatoren oder Zentrifugen, Bürstenlagerungen und Walzen, überzeugt aber auch in vielen anderen Applikationen, insbesondere auch bei schnell reversierendem Betrieb, hohen Beschleunigungen wie Prüfständen oder in der Verpackungstechnik. Diese Lagereinsätze dieser Reihe bieten einen besonders festen und rundum gleichmäßigen Halt auf der Welle. Möglich wird dies durch zwei konzentrische Ringe für 360° Wellenkontakt. Sie lassen sich mit beliebigen Gehäusen kombinieren. Diese Lagereinsätze können mit allen gängigen Lagereinsätzen ausgetauscht werden, da die ballige Außenringform und die Nachschmierung identisch mit klassischen UC, EN/SA, UB/SB und EW/HC sind. Im Gegensatz zu Lagern mit Gewindestiften bleibt die Rundheit erhalten, und die Baugröße kann gleich bleiben. Sie sind mit einem geschlitzten Innenring ausgestattet, über dem ein Klemmring mit einer Zylinder-Kopfschraube montiert ist. Durch das Anziehen der Schraube mittels eines Innensechskantschlüssels wird der Klemmring zusammengedrückt, ebenso – dank der Schlitze – der Lagerinnenring. Das sorgt für rundum gleichmäßigen und festen Halt auf der Welle, analog zu einer Spannhülse. Mehr dazu im PDF-Anhang … |
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| Findling Wälzlager GmbH nach DIN ISO 9001:2008 und DIN ISO 14001:2004 zertifiziert | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Erfolgreich auditiert wurden alle Bereiche des Unternehmens inklusive der Entwicklung und dem Vertrieb von Wälzlagerprodukten sowie von Software für die Auswahl und Beschaffung von Maschinenelementen vom TÜV Süd. Während des Audits gab es weder Abweichungen noch Nebenabweichungen und insgesamt nur sieben Hinweise für weiteres Verbesserungspotenzial. | |||||||||||||||||
Mit der Zertifizierung belegt die Findling Wälzlager GmbH, dass das gesamte Qualitäts- und Umweltmanagement des Unternehmens konsequent den hohen Anforderungen der beiden DIN ISO Normen 9001:2008 und 14001:2004 entspricht. Geschäftsführer Klaus Findling ist mit den Ergebnissen der Audits sehr zufrieden: „Die Zertifizierung unterstreicht unsere technische Kompetenz und unsere Fähigkeit, Kundenanforderungen systematisch in individuelle Lösungen umzusetzen.“ Diese Kompetenz ist das Ergebnis einer Strategie, die bei Findling bereits in der dritten Generation und seit über 90 Jahren konsequent verfolgt wird. Das Unternehmen erhielt die Zertifizierung im Erstaudit ohne Abweichungen und mit nur sieben Verbesserungsvorschlägen. Bestnoten beim Umweltmanagement Findling erreichte nicht nur im Qualitäts-, sondern auch im Umweltmanagement rundum überzeugende Ergebnisse. So konnte über eine Wertstromanalyse eine Überproduktion von Strom nachgewiesen werden. Erreicht wird dies mit der größten privat betriebenen Solaranlage in der Region Karlsruhe mit einer Leistung von über 100.000 kWh. Durch die Investition in die Solartechnik spart Findling pro Jahr 78 t CO2 ein. Bei der Ressource Papier erzielte das Unternehmen mit Systemänderungen wie dem Verzicht auf Kommissionierzettel und eine Umstellung auf leichteres, qualitativ gleichwertiges Papier Einsparungen von 25 Massenprozent. Verpackungsmaterial wird bei Findling wo immer möglich wiederverwendet. Was nicht erneut genutzt werden kann wird zerkleinert, in einer eigenen Ballenpresse gepresst und dem Recycling zugeführt. Insgesamt zeigte sich im Rahmen der Zertifizierung, dass der Verbrauch der Ressourcen Wasser, Papier und Heizungswärme bezogen auf die Produktions- und Umsatzleistung des Unternehmens in den letzten drei Jahren kontinuierlich reduziert werden konnte. Darüber hinaus nimmt Findling Wälzlager am Umweltberatungsprogramm ECOfit teil, das Unternehmen praxisgerecht beim Umweltmanagement, der Verbesserung der Energieeffizienz und der Aufdeckung von Kostensparpotenzialen unterstützt. ECOfit ist ein Kooperationsprojekt des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, der Stadt Karlsruhe, der IHK Karlsruhe, der Beratungsgesellschaft Arqum, der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur sowie der teilnehmenden Unternehmen. „Wir nehmen die Verantwortung für unsere Umwelt sehr ernst und bemühen uns, durch zahlreiche Projekte zum Einsparen von Energie und zur Reduzierung der CO2-Emmisionen einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten“, betont Klaus Findling. |
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