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| Rollenlager - Was rollt denn da? | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Rollen als Wälzkörper gab es schon vor Tausenden von Jahren. Bereits im Alten Ägypten wurden zum Bau von Pyramiden um zirka 3.000 v. Chr. Holzstämme als Rollkörper eingesetzt, über welche sich die tonnenschweren Steinblöcke über weite Strecken transportieren ließen... | |||||||||||||||||
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| Abgedichtete Spindellager: ABEG überzeugt durch Wirtschaftlichkeit | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Die Anforderungen an Wälzlager sind je nach Einsatzgebiet sehr unterschiedlich. In der Holzbearbeitung beispielsweise sind die Schnittkräfte zur Zerspanung entsprechend geringer als in der Metallbearbeitung, sodass Spindellager in Frässpindeln zwar hohe Geschwindigkeiten leisten, nicht aber so hohe Kräfte aufnehmen müssen. | |||||||||||||||||
Dabei können Spindellager der ABEG-Leistungsklasse Supra in vielen Anwendungen Premium-Produkte ersetzen – eine wirtschaftliche Alternative bei gleicher technischer Eignung. Die Findling Wälzlager GmbH ist Spezialist für Produktion, Beschaffung sowie Vertrieb von Wälzlagern. Um die Chancen der Globalisierung für die heimische Industrie direkt nutzbar zu machen, hat Findling mit der ABEG-Methode einen fachkundigen „Scout“ durch die Produktvielfalt des weltweiten Wälzlagermarktes entwickelt: ABEG stuft mehr als 22.000 Lagertypen mit den herstellerspezifischen Funktionalitäten und Details in vier Leistungsklassen ein und macht so die unterschiedlichen Leistungs- und Preislevel für Anwender transparent. Das ermöglicht schnell, präzise und herstellerunabhängig die richtige Wahl des passenden Produkts. Supra-Spindellager: die bessere Lösung Durch die Klassifizierung von Wälzlagern hat sich bei der Lagerauslegung eine neue Dimension aufgetan, was den Marktanforderungen nach leistungsfähigeren Produkten zu attraktiven Marktpreisen Rechnung trägt. So auch im Bereich der Spindellager, einer besonderen Ausführung der einreihigen Schrägkugellager, die speziell im Werkzeugmaschinenbau Anwendung finden. Sie eignen sich zudem in diversen anderen Applikationen, in denen an Lagerungen ebenfalls hohe bis höchste Anforderungen in Bezug auf Führungsgenauigkeit und Drehzahleignung gestellt werden. Mit Drehzahlbereichen bis zu 30.000 U/min für Spindellager oder bis zu 150.000 U/min für Keramik-Spindellager und höchster Rundlaufgenauigkeit bilden sie quasi die Königsklasse der Lagertechnik. Doch sind Lager der ABEG-Leistungsklasse Premium in vielen Applikationen überdimensioniert und werden damit zu einer unnötig kostenintensiven Wahl. Bei gleicher Performance sind Produkte der Supra-Klasse daher häufig eine wirtschaftlichere Lösung, ohne die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Applikation zu beeinträchtigen. Abgedichtete und damit wartungsfreie, montagefreundliche Spindellager waren bislang mit erheblichen Mehrkosten verbunden, denn diese konnten ausschließlich über Premium-Anbieter bezogen werden. Mit Produkten der Supra-Leistungsklasse ist nun eine Lösung verfügbar, die dem Preisniveau von Premium-Standardlagern annähernd entspricht. Damit wird ein erheblicher Vorteil der ABEG-Methode deutlich: mehr Funktionalität durch die Optimierung der Leistungsklasse bei gleicher Kostenstruktur. Findling Wälzlager bietet Spindellager in zwei Leistungsklassen und anwendungsorientierten Ausführungen, so zum Beispiel neben Standard-Spindellagern mit Stahlkugeln oder Hybrid-Lagern mit Stahlringen und Keramik-Wälzkörpern auch in beidseitig abgedichteter und auf Lebensdauer befetteter Ausführung sowie Hochgeschwindigkeitslager für Spitzendrehzahlen in Bearbeitungszentren. |
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| Nadellager: profitable Vielfalt | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Findling macht Nadelsortierungen transparent, damit Anwender sparen können Mit der geringen Einbauhöhe und der sehr hohen Tragkraft überzeugen Nadellager in diversen Anwendungen, bei denen diese Aspekte im Vordergrund stehen. Entsprechend der Applikationsvielfalt sind die Anforderungen an die Lagertechnik in der Regel ebenso differenziert. | |||||||||||||||||
Ob Nadellager, -kränze oder -hülsen – als Vollsortimenter bietet die Findling Wälzlager GmbH, Karlsruhe, die optimale Lösung für jeden Bedarf in drei der vier ABEG-Leistungsklassen. Der große Vorteil des Findling-Angebots besteht in dem herstellerübergreifenden Produktportfolio. „Wir müssen nicht Wälzlager aus einem begrenzten Angebot aus dem eigenen Hause verkaufen, weil wir sie produzieren“, erläutert Geschäftsführer Klaus Findling. „Wir führen sämtliche Lagertypen in den unterschiedlichsten Ausführungen und sprechen daher eine rein anwendungsbezogene Empfehlung aus, argumentieren also die Lagertechnik im Vergleich völlig objektiv.“ Das gilt auch für die Produktgruppe Nadellager. Dank der jahrelangen Kooperation mit qualifizierten ABEG-Technologiepartnern aus Deutschland, Japan, Korea, Taiwan und China kann Findling alle Typen der Produktgruppe Nadellager liefern. Dazu gehören Axialnadellager, Kurvenrollen, Stützrollen der Typenreihen NK/NKI, NA/RNA, AS/LS/WS, AXK/K-81/K-82 sowie Nadelkränze der Typenreihe K-, HK/BK-Nadelhülsen und -büchsen, Einstellnadellager sowie kombinierte Nadellager. Die enge Zusammenarbeit mit den Werken ermöglicht es den Karlsruhern, neben den Standardprodukten auch individuelle Ausführungen auf Nadellagerbasis anbieten zu können. Der feine Unterschied Während Premium-Produkte durchweg mit G2/G3 Nadelsortierung arbeiten, finden sich im Bereich Eco die günstigeren Nadelsortierungen G3 bis G5; bei gezielter Wahl der Leistungsklasse können bei gleicher Leistungsfähigkeit Preisvorteile von 30 bis 50 Prozent erreicht werden. „Ein unschätzbarer Vorteil, wenn in der Konstruktionsphase bereits wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt werden sollen“, so Klaus Findling. Das ermöglicht nicht nur den Leistungsvergleich verfügbarer Produkte auf einen Blick, sondern auch eine Wirtschaftlichkeitsbeurteilung bereits in der Konstruktionsphase. Einer für alle(s) Die ABEG-Methode liegt dem gesamten Findling-Angebot zugrunde und verbindet technische Leistungsfähigkeit mit Aspekten der Wirtschaftlichkeit: Das Leistungsspektrum umfasst insgesamt mehr als 22.000 unterschiedliche Lagertypen. Der Wälzlager-Spezialist mit über 90 Jahren Produkt- und Anwendungserfahrung – davon 40 Jahre im Bereich Nadellagertechnologie – berät zu den unterschiedlichen Details ebenso wie zu deren Auswirkungen in Bezug auf die jeweilige Applikation.
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| Supra-prämierte Vibrationslager für schwer beanspruchte Antriebstechnik | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Für Applikationen mit schweren Betriebsbedingungen wie in Vibrationsanlagen und -bändern, Schwingsieben, Schüttelstationen, Reversieranlagen oder Traktionsmaschinen bietet die Findling Wälzlager GmbH, Karlsruhe, leistungsstarke Vibrationslager der ABEG-Leistungsklasse Supra auch mit symmetrischen Tonnenrollen und höheren Tragfähigkeitswerten. | |||||||||||||||||
Ob zum Verteilen und Verdichten von Schüttgütern, zum Testen von Elektronik- und Verpackungsbauteilen oder zur Simulation dynamischer Beanspruchungen an Maschinenkomponenten – es gibt viele Anwendungsbereiche für Vibrationstechnik. Allen gemein ist eine hohe Beanspruchung der verbauten Elemente. Für die eingesetzte Lagertechnik ist eine besondere Konstruktion erforderlich. Die zweireihigen Radial-Pendelrollenlager des Karlsruher Wälzlagerspezialisten sind als MH-Ausführung mit einem massiven einteiligen und als M-Ausführung mit einem massiven zweiteiligen Messingkäfig ausgestattet; beide Käfige sind am Außenring geführt. Die Standardlager verfügen über eine Schmiernut sowie drei Nachschmierbohrungen am Außenring. Sie zeichnen sich durch ein vergrößertes Radialspiel im Bereich C4 aus und sind in zwei Bohrungen erhältlich: Lager mit zylindrischer Bohrung weisen engere Bohrungs- und Außendurchmessertoleranzen auf, Lager mit kegeliger Bohrung (K) haben lediglich eine engere Außendurchmessertoleranz. Die genannten Features werden nicht auf dem Lager spezifiziert, sondern sind unter der Kennzeichnung VA405 zusammengefasst. Die konstruktive Ausführung E ist mit symmetrischen Tonnenrollen bestückt und verfügt über höhere Tragfähigkeitswerte. Findling Wälzlager liefert aktuell 19 Baugrößen mit Bohrungen von 50 bis 180 Millimetern. Die Grenzdrehzahlwerte betragen je nach Schmiermittel zwischen 3.300 und 890 min-1 (Fett) und 4.000 und 1.100 min-1 (Öl). Im Vergleich zu Premium-Produkten können Anwender mit den Supra-Lagern bei gleicher technischer Eignung wirtschaftliche Vorteile erzielen. Starke Partner für beste Lösungen Findling deckt heute nahezu alle Wälzlager-Anwendungsbereiche ab. Möglich ist dies unter anderem durch über 30 Technologie-Partnerschaften mit den weltweit besten Fertigungswerken. Wie auch verschiedene andere Lagertypen werden die Vibrationslager in Tschechien in Zusammenarbeit mit dem Technologie-Partner ZKL produziert – dessen Lieferprogramm ist anspruchsvoll und zugleich wirtschaftlich. Je nach Konstruktion und Ausführung bieten die ABEG-Lager von ZKL Lebensdauerwerte von bisherigen Premium-Produkten. Diese spezielle Form der Pendelrollenlager für Vibrationsmaschinen wurde 2006 auf der Industriemesse im tschechischen Brno mit der Goldmedaille im Bereich Antriebstechnik ausgezeichnet. Lange Lebensdauer unter den äußerst schwierigen Bedingungen von Vibration und Stößen zu erreichen, gilt noch immer als höchste Herausforderung.
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| Gehäuselager: Kleine Verbesserung mit großer Wirkung | schließen [X] | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Innovative Madenschrauben erzeugen außergewöhnliche Haltekraft | |||||||||||||||||||||||||||||||||
In der Produktgruppe Gehäuselager präsentiert die Findling Wälzlager GmbH, Karlsruhe, die neue Befestigungslösung Bullet Point Set Screw. Die Besonderheit sind selbstausdehnende Madenschrauben mit abgerundeter Spitze. Sie gewährleisten bei Schwingungen, auch von Unwuchten, bei Vibrationen der Welle, bei Stoßbelastungen oder hohen Geschwindigkeiten einen dauerhaft festen Sitz des Lagers. Zu den Standard-Befestigungssystemen von Lagertechnik auf Wellen gehören Maden- bzw. Schneidschrauben. Für einen festen Sitz ist eine Senkung in der Welle anzubringen bzw. drückt sich eine Senke beim Festziehen der Schraube in die Welle ein. Bei der neuen Bullet-Point-Set-Screw-Befestigungslösung des japanischen Gehäuselager-Spezialisten FYH wurde die Spitze der Madenschraube ähnlich wie bei einer Kugelschreibermine abgerundet, sodass keine Beschädigungen an der Welle entstehen. Zudem sind das Lösen und erneute Festziehen der Schraube problemlos möglich. Bei konventionellen Schrauben stumpft die Spitze im Betrieb leicht ab, sodass sie unter Umständen nicht mehr richtig fest auf der Welle sitzt. Im Gegensatz zur so genannten Kugeldruckschraube, die auch andere Anbietern einsetzen, zeichnet sich die Bullet Point Set Screw durch eine patentierte Neuerung aus: Aufgrund des neuartigen Designs expandiert sie beim Einschrauben durch den Druck der Kugelspitze auf die Welle im Durchmesser, das Gewinde erweitert sich und klemmt sich in dem des Lagerinnenrings fest; ein Lockern und Rausdrehen durch Schwingungen wie bei Schrauben mit einem leichten Gewindespiel wird so ausgeschlossen. Im Vibrationstest (siehe PDF-Anhang) verzeichnete die Bullet Point Set Screw mit mehr als 3.000 Std. Standzeit ein deutlich besseres Ergebnis als eine abgerundete, nicht selbstausdehnende Stellschraube (Ball Point) mit 2.500 Std. und eine Stellschraube mit Spitze (W Point) mit 1.100 Std. Diese Befestigungsart mit dem Code 23 ist seit 2009 Standard in FYH-Produkten und ersetzt bei Findling Wälzlager nach und nach die bisherige konventionelle Lösung. Die spezielle Konstruktion der kleinen Komponente prädestiniert die Premium-Gehäuselager für Applikationen, bei denen die Welle durch Vibrationen, Stoßbelastungen oder hohe Geschwindigkeiten Schwingungen, auch von Unwuchten, unterliegt. Bei anspruchsvolleren, raueren Betriebsbedingungen dieser Art wird das Beschädigungspotenzial an Welle sowie Stellschraube und damit der Funktionalität des Lagers deutlich reduziert. Findling Wälzlager bietet Gehäuselager in den unterschiedlichsten Bau- und Flanschformen in allen vier ABEG-Leistungsklassen, darunter auch Ausführungen mit Keramik-Wälzkörpern, zuverlässigem Korrosionsschutz sowie besonders kleine und leichte oder nahezu wartungsfreie Lagertypen. |
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| Hochtemperaturlager - Schnell zum Ziel bei heißen Eisen | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Findling Wälzlager hat das Portfolio um Rillenkugellager für Hochtemperatur-Anwendungen erweitert... | |||||||||||||||||
Diese spezielle Lagertechnik kommt beispielsweise in der Hütten-, Glas-, Keramik-, Chemie- oder Lebensmittelindustrie zum Einsatz. Was oft als Sonderlager konstruiert werden musste, steht jetzt im Standardsortiment des Karlsruher Wälzlagerspezialisten kurzfristig zur Verfügung. Betriebsumgebungen mit hohen Temperaturen stellen besondere Anforderungen an die Lagertechnik, denn dabei kann das Volumen der Wälzlager aufgrund des sich ändernden Werkstoffgefüges zunehmen. Bei variierenden Maßen im Lager verringert sich das Betriebsspiel, was die Funktion des Maschinenelements beeinträchtigt. Auch Schmierstoffe und Dichtungen unterliegen den thermischen Belastungen. Darauf müssen Materialeigenschaften und Maße aller Bestandteile von Hochtemperaturwälzlagern entsprechend ausgerichtet sein. Dies ist bei den Newcomern im Findling-Angebot der Fall. Dazu gehört die Reihe 2RS VT200. Die beidseitig mit widerstandsfähigem Viton gedichteten Rillenkugellager eignen sich für Einsatzbereiche mit Betriebstemperaturen von -30 °C bis 200 °C und Low- bis High-Speed-Anwendungen, zum Beispiel in Elektrolüftern oder Heizgebläsen, aber auch Öfen sowie Grillgeräten aller Art. Die Wälzkugeln aus Chromstahl (AISI 52100 100Cr6, 1.3505) weisen eine hervorragende Oberflächengüte, besondere Härte und eine hohe Tragfähigkeit sowie eine ausgezeichnete Verschleißfestigkeit und Formstabilität auf; um eine maximale mechanische Festigkeit zu erzielen, sind sie durchgehärtet. Die Lager entsprechen der Toleranzklasse P6 und der Lagerluftgruppe C4 für Presspassungen der Lagerringe und größeres Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außenring. In den Baureihen 68, 69, 60, 62 und 63 sind diverse Baugrößen zwischen drei und 75 Millimetern Bohrungsdurchmesser für vielfältige Applikationsfälle verfügbar. Erweitert wird die Baureihe um 2RS VT250, die bis 250 °C eine zuverlässige Abdichtung gewährleistet. Bei diesen Temperaturen muss die Funktionalität der Lager beispielsweise in Waffelbackautomaten sichergestellt sein. Die kleinen Widerstandsfähigen Mit der Lagerreihe HT280 mit PTFE-Schmiermittel bietet Findling Lösungen für Betriebstemperaturen von bis zu 280 °C und Bohrungsdurchmessern von drei bis 100 Millimetern für sowohl filigrane als auch leistungsorientierte Einsatzbereiche. Die Hochtemperaturlager mit Lebensdauerschmierung empfehlen sich insbesondere für schwer zugängliche Maschinen- und Anlagenstellen, bei denen sich die Wartung vergleichsweise aufwändig gestaltet, oder für Applikationen mit hohen Hygieneanforderungen. Bei den besonderen Belastungen durch hohen Temperaturen und die Säuberung mit Hochdruckreinigern wie in der Lebensmittelindustrie kann der Einsatz konventioneller Lagertechnik zu enttäuschenden Standzeiten führen. Dies ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor, da Stillstand in der Produktion hohe Kosten verursacht. Für den Schutz vor Korrosion, aber auch zur Verbesserung der Laufeigenschaften sind die Oberflächen der Lagerbestandteile manganphosphatiert. Leistungsstark für Extremfälle Noch extremere Betriebsbedingungen bewältigen die wartungsfreien Lager der Reihe HT350GR; sie decken einen Temperaturbereich von -50 °C bis 350 °C ab. Verfügbar sind die Baureihen 60, 62, 63, in jeweils 16 Größen mit Bohrungsdurchmessern von zehn bis 75 Millimetern. Die Wälzkörper werden in einem speziellen Graphitkäfig geführt, der gleichzeitig als Schmiersystem fungiert: Im Betrieb entsteht Abrieb von Kleinstmengen Graphit, die zur Schmierung des Lagers ausreichen. Geschützt wird das Lagerinnere durch beidseitige Blechdeckscheiben mit Spaltdichtung; die ZZ-Ausführung ist eine Dichtungsvariante, die bei einem breiten Temperaturbereich normalen Schutz gegen Schmutz und Spritzwasser bietet. Neben den Lagerkomponenten sind auch die Dichtscheiben manganphosphatiert. Da sich bei hohen Temperaturen die maximale Lagerbelastung stark reduziert, ist auch eine vollkugelige und damit käfiglose Baureihe verfügbar. Zusätzlich zu dem vielfältigen Standardsortiment, das kurzfristig ab Lager lieferbar ist, realisiert Findling Wälzlager auch Sonderlager gemäß Kundenwunsch. |
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| Klemmen besser als Verspannen | schließen [X] | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gehäuselager mit optimiertem Rundlauf | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Findling Wälzlager GmbH, Karlsruhe, hat das Gehäuselagerangebot weiter ausgebaut: Die Produkte der neuen NU-Reihe bieten einen besonders festen und rundum gleichmäßigen Halt auf der Welle. Möglich wird dies durch zwei konzentrische Ringe für 360° Wellenkontakt. Konventionelle Lager werden mit zwei Gewindestiften auf der Welle fixiert, mit einem entscheidenden Nachteil: Das Festziehen verformt den Innenring, und die Rundlaufgenauigkeit sinkt, was unter Umständen die Lebensdauer der Lager gerade bei hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten beeinträchtigt. Eine andere Befestigungsform sind konische Lagereinsätze mit Spannhülse. Jedoch baut die Spannhülse so stark auf, dass bei gleichem Wellendurchmesser ein größeres Gehäuselager verwendet werden muss und zu einer Überdimensionierung und unnötig hohen Produktkosten führt. Alternativ gibt es noch die Befestigung mittels Exzenter, was aber erst recht durch die Unwucht zu Problemen bei hohen Geschwindigkeiten führt. Dies lässt sich nun durch den Einsatz von NU-Gehäuselagern vermeiden, denn im Gegensatz zu Lagern mit Gewindestiften bleibt die Rundheit erhalten, und die Baugröße kann gleich bleiben. Sie sind mit einem geschlitzten Innenring ausgestattet, über dem ein Klemmring mit einer Zylinder-Kopfschraube montiert ist. Durch das Anziehen der Schraube mittels eines Innensechskantschlüssels wird der Klemmring zusammengedrückt, ebenso – dank der Schlitze – der Lagerinnenring. Das sorgt für rundum gleichmäßigen und festen Halt auf der Welle, analog zu einer Spannhülse. Diese Montageform ist prädestiniert für Hochgeschwindigkeitsanwendungen wie Industrieventilatoren oder Zentrifugen, Bürstenlagerungen und Walzen, überzeugt aber auch in vielen anderen Applikationen, insbesondere auch bei schnell reversierendem Betrieb, hohen Beschleunigungen wie Prüfständen oder in der Verpackungstechnik. Findling bietet alle gängigen Stehlager- (NUCP-...) und diverse Flanschlagerausführungen (NUCFL-...) in je neun Baugrößen für Wellendurchmesser von 20 bis 60 Millimeter an. Die Lagereinsätze können mit allen gängigen Lagereinsätzen ausgetauscht werden, da die ballige Außenringform und die Nachschmierung identisch mit klassischen UC, EN/SA, UB/SB und EW/HC sind. Findling Wälzlager liefert Gehäuselager in den verschiedenen Bau- und Flanschformen aller vier ABEG-Leistungsklassen: Produkte der NU-Reihe ebenso wie Ausführungen mit Keramik-Wälzkörpern, Hochtemperaturlager, mit zuverlässigem Korrosionsschutz sowie besonders kleine und leichte oder nahezu wartungsfreie Lagertypen. |
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| Green Technology im Feldeinsatz - Wälzlager für Landmaschinen | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Im Agrarwesen kommen Maschinen in der Regel unter rauen Betriebsbedingungen zum Einsatz. Denen müssen auch die verbauten Komponenten gerecht werden. | |||||||||||||||||
Als Vollsortimenter bietet die Findling Wälzlager GmbH Herstellern von Landmaschinen und Anbaugeräten effektive Lösungen mit Sparfaktor. Traktoren, Sä-, Ernte-, Pflanzenschutzspritz- und Bodenbearbeitungsmaschinen – im landwirtschaftlichen Einsatz müssen die Gerätschaften Belastungen durch Schmutz und Staub, Korrosion sowie Vibrationen und mechanische Fremdeinwirkungen standhalten. Klimaparameter wie enorme Temperaturunterschiede, Regen oder Dürre müssen schon in der Entwicklungsphase berücksichtigt werden. Dabei spielen Umweltanforderungen und Sauberkeit eine große Rolle, wie alles, was in der Nahrungsmittelproduktion zum Einsatz kommt. Hierfür sind auch entsprechend sauber arbeitende und leistungsfähige Wälzlager erforderlich. Häufig in Landmaschinen verwendete Lagerarten sind unter anderem Rillenkugel-, Schrägkugel- und Kegelrollenlager und insbesondere Gehäuselagereinheiten. Diese bestehen aus einem Grauguss- oder Blechstanzgehäuse mit einem Lagereinsatz und sind eine vergleichsweise einfache, aber wirkungsvolle und zuverlässige technische Lösung für Outdoor-Einsätze bei niedrigen Drehzahlanforderungen; sie zeichnen sich zudem durch geringen Montageaufwand aus. Sowohl als Stehlager- als auch als Flanschlagerausführung sind diverse Kombinationen aus Gehäuse und Lagereinsatz und damit passende Varianten für die differenzierten Lagerstellen verfügbar, ebenso besonders kleine und leichte oder nahezu wartungsfreie Produkte. Laufrollen für hohe Radiallasten und Stoßbelastung mit extra-dickwandigen Außenringen sind ebenfalls häufig im „grünen Einsatz“ zu finden; sie haben sich beispielsweise in Anbaugeräten wie Kreiselschwadern bewährt. Ausgestattet mit in Nut geführten, schleifenden Dichtungen ist das Lagerinnere beim Zusammenfassen des Ernteguts wie Heu oder Stroh vor Verunreinigungen geschützt, gleichzeitig die Umweltbelastung durch weniger Fettaustritt reduziert. Bedarfsgerechtes Angebot Je nach den individuellen Betriebsbedingungen empfehlen sich Lager in kundenspezifischer Ausführung mit spezieller Dichtung oder Sonderbefettung, verbaut in Sondergehäusen. Neben Dichtungen und Schmierstoffen ist Korrosionsresistenz eine weitere wichtige Eigenschaft bei Komponenten für Landmaschinen. Wälzlager und Metallteile, die dem direkten Einfluss von Feuchtigkeit oder korrosiven Medien wie Regenwasser, Pflanzenschutzmitteln oder Wirtschaftsdünger ausgesetzt sind, müssen entsprechend geschützt sein; nicht zu vergessen auch der regelmäßige Säuberungsprozess mit Hochdruckreinigern. Von A wie Abschiebewagen bis Z wie Zinkenrotor – die Liste landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen ist lang. Entsprechend vielfältig sind die darin vorhandenen Lagerungen und – resultierend aus den jeweiligen Leistungs- und Betriebsanforderungen – die benötigten Lagertypen. Vor diesem Hintergrund setzt Findling auf Diversifizierung und bietet Anwendern aus der Agrarwirtschaft in den vier ABEG-Leistungsklassen Premium, Supra, Eco und EasyRoll alles aus einer Hand: Das herstellerübergreifende Portfolio umfasst über 22.000 Wälzlagertypen der unterschiedlichsten Bauformen und Ausführungen aus aller Welt. Die ABEG-Methode stuft diese nach Leistungsmerkmalen und Preislevels ein und ermöglicht einen schnellen Produktvergleich. So gibt es technisch geeignete Lagertypen in unterschiedlichen Leistungsklassen, was Anwendern Alternativen in der Beschaffung aufzeigt und auch eine ökonomische Auswahl ermöglicht. |
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| Kappe auf im Härtefall! | schließen [X] | ||||||||||||||||
| Gehäuselager mit abgesichertem Innenleben In industriellen Anwendungen mit extremen Betriebsbedingungen bedarf das Innenleben von Wälzlagern eines besonderen Schutzes. |
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In der Produktgruppe der vielseitig einsetzbaren Gehäuselager bietet die Findling Wälzlager GmbH, Karlsruhe, daher zahlreiche Ausführungen mit Schutzkappen. Applikationen mit übermäßigem Staubaufkommen oder hoher Strahlwasserbeaufschlagung, aber auch Konstruktionen, die aggressiven Medien ausgesetzt sind, stellen hohe Anforderungen an die zum Einsatz kommenden Industriegeräte. Hierfür sind Gehäuselager mit Schutzkappen, einer zusätzlichen Abdichtungsform, prädestiniert. Sie werden auf dem Gehäuse befestigt und schützen den Lagereinsatz vor dem Eindringen von Staub, feinsten Materialpartikeln sowie anderen schädlichen Fremdkörpern. Kappen-Gehäuselager der CleanSeries – Gehäuse aus Aluminiumdruckguss mit rostgeschützten bzw. Edelstahl-Lagereinsätzen – haben sich zudem in sogenannten Washdown-Anwendungen wie in der Lebensmittelindustrie mit manuellen oder automatischen Generalreinigungen bewährt: Hier müssen Komponenten dauerhaft eine hohe Beständigkeit gegen Wasser, Reinigungsmittel oder bestimmte Chemikalien aufweisen. Gleiches gilt für Kunststoffgehäuselager. Sie eignen sich für Anwendungen mit geringeren Tragzahlen, aber ebenfalls hohen Anforderungen an Korrosionsfestigkeit oder Resistenz gegen bestimmte chemische Stoffe sowie andere aggressive Medien. Extraschutz mit Mehrwert Gleichzeitig verhindert die Abdichtung der Gehäuselagereinsätze durch Schutzkappen das Austreten von Schmiermittel, ein wichtiger Aspekt bei höheren Betriebstemperaturen. Das Innenleben des Lagers wird von außen nach innen und von innen nach außen gleichermaßen zuverlässig geschützt. Dadurch lassen sich höhere Standzeiten der Maschinen und Anlagen erreichen. Werden die Deckel mit Fett gefüllt, ergibt sich eine nahezu undurchdringliche Barriere für externe Umwelteinflüsse. Ein weiterer wesentlicher Vorteil vor allem im Hinblick auf den Personen- und Anlagenschutz: Die geschlossenen Kappen verdecken gleichzeitig die rotierende Welle. Findling Wälzlager liefert bedarfsgerechte Lagertypen mit diversen Flansch- und Gehäuseformen: neben Standardeinheiten auch Reihen in Edelstahl für hohen Korrosionsschutz sowie hitze- und kältebeständige Lagerserien für einen Temperaturbereich von -50 bis 250 °C. Kunststoffgehäuselager, die häufig in Anwendungen der Lebensmittel-, pharmazeutischen oder chemischen Industrie das Mittel der Wahl sind, zeichnen sich durch eine besonders glatte Oberfläche aus. Sie ist besonders einfach zu reinigen; daraus resultiert eine bessere Hygiene durch verringerte Bildung von Mikroorganismen. Je nach Baugröße sind die Schutzkappen aus Stahlblech, Grauguss oder Polypropylen verfügbar; Anwender können dem Einsatzzweck entsprechend zwischen den Ausführungen geschlossen und offen wählen. Letztere ist mit einer Gummidichtung ausgestattet, sodass die Welle hindurchgeführt werden kann, das Lagerinnere aber trotzdem geschützt bleibt. Die vorgefetteten Lagereinsätze der Clean Series beispielsweise sind optional mit einem Wasser abhaltenden, mit Gummi überzogenen Deckel für Wellenenden bzw. Ring für durchgehende Wellen versiegelt und bieten einen zusätzlichen Schutz vor direkter Strahlwasser-Beaufschlagung.
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