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Drei Generationen Unternehmertum - Findling Wälzlager begeht 90. Jubiläum

Nach 90 Jahren Unternehmensgeschichte steht die Firma Findling Wälzlager im Rampenlicht des Wälzlagermarktes – nicht zuletzt durch die Entwicklung der ABEG-Methode und deren vieler Möglichkeiten.

 Dabei ist ABEG die konsequente Weiterentwicklung einer über drei Generationen verfolgten Strategie: Kunden haben den Anspruch auf das technisch wie wirtschaftlich optimale Produkt. Was von starker Dynamik, Innovationskraft und Kundenorientierung zeugt. Das Karlsruher Familienunternehmen Findling Wälzlager GmbH beliefert die deutsche und europäische Industrie mit hochwertiger Wälzlagertechnik aus der ganzen Welt. 1918 wurde in Berlin der Grundstein zum Erfolg gelegt: Der ursprüngliche Warenhandel hat sich bis heute zu einem Komplettlösungsanbieter entwickelt: kompetent, traditionsreich und doch mit einer jungen Geschichte  – wenn man bedenkt, dass die Kelten gegen 700 v. Ch. Zylinderlager aus Holz bei ihren Kampfwagen oder die Ägypter für den Bau der Pyramiden 3.000 v. Ch. einsetzten.

Der Weg ist das Ziel

Peter Findling
Die Goldenen Zwanziger brachten eine wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung, die sich durch die politische Entspannung fortsetzte und den jungen Betrieb weitgehend unbeschadet das Dritte Reich überstehen ließ. Aus dem in Berlin gegründeten Warenhandel Findling wurde später eine Wälzlagerproduktionsstätte.
1945 zog Anton Findling zu seinen Wurzeln nach Baden zurück, zu jener Zeit wieder auferstehender Kernpunkt des deutschen Maschinenbaus. Trotz dieser wirtschaftlich turbulenten Jahre und der in Nachkriegszonen zerspalteten Region gelang es Anton Findling, eine Produktionsstätte von Kugellagern erfolgreich zu etablieren: Kugellager wie später auch andere Wälzlagertypen waren im Zuge des Wiederaufbaus und der fortschreitenden Industrialisierung stark gefragt. An dem neuen Standort in Ettlingen, einem Vorort von Karlsruhe, wurden Axialdrucklager der 51-, 52- und 53-er Baureihen gefertigt. 18 Jahre später übernahm, bedingt durch den Tod des Gründers, der Sohn Klaus-Peter Findling den Betrieb und importierte als erster deutscher Unternehmer japanische Wälzlager. Damit begründete er seine Vorreiterrolle im Sinne von Global Sourcing, lange bevor dieser Begriff „globalisiert“ wurde. Ab 1975 wurde das breite Produktangebot durch Kooperationen mit Herstellern aus Osteuropa, Korea und China gezielt ausgebaut. Durch die globalen Aktivitäten von Findling konnten innovative Produkte qualifizierter Hersteller aus aller Welt in das Portfolio integriert werden, was die spätere „Geburt“ der ABEG-Methode überhaupt erst ermöglichte.

Kompletter Service als Erfolgsrezept der Beständigkeit

Seit sieben Jahren leitet Klaus Findling (37) das Unternehmen in dritter Generation und hat kurz nach der Übernahme der Geschäfte die ABEG-Methode entwickelt: Einen differenzierten Scout durch den Dschungel der Produktvielfalt, der die Chancen der Globalisierung für Anwender in vielfältiger Weise nutzbar macht. Mit ABEG hat der Wirtschaftsingenieur ein umfassendes Praxistool für den Maschinen- und Anlagenbau geschaffen, das technische und gleichzeitig wirtschaftliche Kriterien berücksichtigt. Davon profitieren neben der Konstruktion alle Abteilungen, ob Einkauf, Produktion, Logistik oder Qualitätssicherung und bereichsübergreifend das Management. Mit der Quickfinder-Softwarefamilie, dem webbasierten ABEG-Instrumentarium, kommt Findling den Kundenanforderungen praxisgerecht entgegen: Schneller ans Ziel zu gelangen und überall verfügbar zu sein. ABEG, als Dachmarke konzipiert, bedeutet in erster Linie das Alleinstellungsmerkmal inmitten der Hersteller und Händler. Unter den vier ABEG-Leistungsklassen Premium, Supra, Eco und EasyRoll finden sich Fabrikate weltweiter Hersteller von Wälzlagern und seit 2006 auch der Lineartechnik. Das gesamte Produktsortiment wird so in einer einheitlichen Sprache gefasst, die das Angebot an Wälzlagertechnologie auf dem Weltmarkt übersichtlich und transparent macht.
Der Auftrag der Kunden, ständig nach neuen, wettbewerbsfähigen Produkten zu suchen und das Wissen um diese Angebots- und Leistungsvielfalt, macht Findling heute zu einem gefragten Partner und Marktführer für die qualifizierte Auswahl und Optimierung des Wälzlagerbedarfs bei deutschen Maschinen- und Anlagenbauern.

Der Erfolg der innovativen Methode führte zur Erweiterung der Lagerfläche und des Produktportfolios von Findling Wälzlager, zusätzliche Ausbildungs- und Arbeitsplätze wurden geschaffen. Der Lohn  für so viel Weitsicht und Gespür für die Bedürfnisse der Kunden ist eine in der Unternehmensgeschichte einzigartige Entwicklung von durchschnittlich 20 % Wachstum seit Einführung der ABEG-Methode.

Lesen Sie in unserem Newsletter "konstruktiv" die ganze Geschichte unserer Unternehmens! Diese Serie läuft bis Ende 2008!

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