
False Brinelling
Vibrations- und schmierstoffbedingtes Schadensbild, welches in die Kategorie der Reibkorrosion fällt und auch als Stillstandsmarkierungen, bzw. False Brinelling bezeichnet wird.
Festlagerung versus Loslagerung
Die Fest-/Loslagerung ist die einfachste Form der Lagerung. Das Festlager nimmt hierbei Radialkräfte, sowie Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Das Loslager kann nur Radialkräfte aufnehmen und hat gleichzeitig die Aufgabe, axiale Verschiebungen zuzulassen.
Fluchtungsfehlerausgleich bei Gehäuselagern
Zulässiger Fluchtungswinkel abhängig von der Bauart
Funktionsmerkmale verschiedener Wälzlagertypen
Unterschiedliche Wälzlagertypen haben unterschiedliche Vor- und Nachteile, nach denen sie ebenfalls für die jeweilige Anwendung ausgelegt und eingesetzt werden sollten.
G2 | G3 | G5
Toleranzklasse der Nadelsortierung
Gehäusefestigkeit
Beschreibt die Bruchfestigkeit in Abhängigkeit der Belastungsrichtung und der Gehäuseausführung
Geräuschprüfung nach Dezibel
Die Geräusch- und Vibrationsprüfung für Wälzlager erfolgt in den Geräuschklassen Z, Z1, Z2, Z3 und Z4 nach S0910-1 in dB.
Geräuschprüfung nach Vibrationsniveau für Kegelrollenlager
Für besondere Anforderungen kann auch nach BVT-1 geprüft werden. Diese Lager sind dann in V, V1, V2 und V3nach der Toleranz in µm/s klassifiziert.
Geräuschprüfung nach Vibrationsniveau für Rillenkugellager
Für besondere Anforderungen kann auch nach BVT-1 geprüft werden. Diese Lager sind dann in V, V1, V2, V3 und V4 nach der Toleranz in µm/s klassifiziert.
GJS
GJS-400-15: Sphäroguss GGG40
GJS-450-10: Sphäroguss GGG
Heißlauf
Der sogenannte Heißlauf lässt sich durch Verfärbungen erkennen, die meist blau/braun/rötlich ausfallen und eine erhöhte Reibung im Wälzkontakt zeigen.
Identifikations- und Nachsetzzeichen von IKO
Typische Nachsetzzeichen für spezielle Ausführungen von IKO.
Identifikations- und Nachsetzzeichen von INA
Typische Nachsetzzeichen für spezielle Ausführungen von INA.
K | K30
konische Ausführung von Innenringen zur Montage mit Spann- oder Abziehhülsen
K2 | K3
Sondervarianten der Dichtungsausführung
Käfigbruch
Die falsche Käfigwähl kann zum Bruch führen. Vor allem bei hohen Beschleunigungen oder starken Vibrationen, ist die Stabilität des Käfigs ein wesentliches Kriterium bei der Lagerwahl.
KU | TV | TVH | TN | TVP
Produkt kann in der Ausführung mit Polyamidkäfig geliefert werden. Es existieren je nach Hersteller unterschiedliche Bezeichnungen.
L3 | LT3
L3=dreilippige Dichtung, speziell für sehr schmutzige Umgebungsbedingungen
LT3 = dreilippige Dichtung mit starkem Anpressdruck für härteste Umgebungsbedingungen
Lagereinsätze für Gehäuselager
Umschlüsselung von Baurehen für Lagereinsätze bei Gehäuselagern
Lagerluft – Klassen C2, CN, C3 und C4 im Überblick
Die Lagerluftklassen für Rillenkugellager bestimmen im Zusammenspiel der Wellen- und Gehäusepassung sowie der Betriebstemperatur das Betriebsspiel.
Lagerluftklassen MC1, MC2, MC3, MC4, MC5 und MC6 für Miniatur-Rillenkugellager
Einige Hersteller verwenden zusätzlich gesonderte Lagerluftklassen im Bereich der Miniatur-Rillenkugellager. Diese werden aufsteigend von MC1 bis MC6 bezeichnet.
Lebensdauer (1/4) - Nominelle Lebensdauer
Grundlegende und einfachste Art der Lebensdauerberechnung.
Lebensdauer (2/4) - Erweiterte Lebensdauer
Erweiterung der nominellen Lebensdauerberechnung, hinsichtlich verschiedener Betriebsparameter und der vorherrschenden Schmiersituation.
Lebensdauer (3/4) - Nominelle Referenzlebensdauer
Die nominelle Referenzlebensdauer stellt die rechnergestütze nominelle Lebensdauerberechnung dar. Durch die zur Verfügung stehende Rechenleistung können verschiedene Parameter detaillierter berechnet werden, anstatt mit Richtwerten zu arbeiten.
Lebensdauer (4/4) - Erweiterte Referenzlebensdauer
Die erweiterte Referenzlebensdauer stellt die rechnergestütze erweiterte Lebensdauerberechnung dar. Durch die zur Verfügung stehende Rechenleistung können verschiedene Parameter detaillierter berechnet werden, anstatt mit Richtwerten zu arbeiten.